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Allgemeine Bewaffnung und Artilleriewefen,
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dem Deck des Schiffes ruhenden Rollen, welche vorgenommen werden mufs, um die Drehfcheibe bewegen zu können, ift zwifchen den Schlittenwänden ein hydraulifches Hebewerk angebracht, mittelft deffen, wie bei einer hydraulifchen Preffe, ein ftarker eiferner Bolzen gegen die Drehfcheibe gedrückt, und in Folge des Widerftandes, den diefe dem abwärtsgehenden Bolzen entgegenfetzt, der Vordertheil des Schlittens fo hoch gehoben wird, bis die vorderen Rollen entlastet find. Diefes Hebewerk wird von der linken Seite des Gefchützes mit Hilfe eines Hebels in Thätigkeit gefetzt, wozu ein Mann genügt.
Zum Hemmen des Rücklaufes ift die Laffete mit einer Schleifbremfe von ähnlicher Conftruction, wie fie Armſtrong gebraucht, verfehen, die mehr oder weniger feft angeftellt werden kann. Für das Ein- und Ausrennen find an beiden Seiten des Rahmens Kettenwinden angebracht.
Zum Nehmen der Seitenrichtung dient eine Zahnkranz- Winde, die mit denfelben Kurbeln bewegt wird, welche für die Kettenwinden vorhanden find; die Höhenrichtung erfolgt mittelft Zahnbogen- Richtmafchine.
Die Küftenlaffete für die lange 21- Centimeter- Kanone war jener für die 302- Centimeter- Kanone ähnlich.
Die 21- Centimeter Belagerungskanone lag in einer kurzen Rahmenlaffete, welche in der Conftruction den Küftenlaffeten ähnlich ift. In der Batterie liegt der Rahmen vorn auf dem Pivotbock, hinten auf zwei Laufrollen, die für das Ertheilen der Seitenrichtung mittelft Handfpeichen gedreht werden können.
Auf der rechten Seite des Rahmens befindet fich ein leichter Gefchofskrahn mit einer nur aus Kurbel und Seitentrommel beftehenden Winde.
Entfprechend feinem Zwecke kann diefes Gefchütz in feiner Laffete für den Transport fahrbar gemacht werden. Die Einrichtung hiezu verdient in Berückfichtigung der hohen Anforderungen, welche eventuell an die Transportabilität und fchnelle Verwendbarkeit der Belagerungs- und Feftungsgefchütze geftellt werden müffen, eine befondere Aufmerkſamkeit und, wenn auch erft als Project vorgeführt, fchon durch die Möglichkeit, ein folch wirkfames und mit grofser Portée ausgeftattetes Gefchütz in den Belagerungspark einftellen zu können, das Studium des Fachmannes.
In der Batterie fteht die Laffete auf einem Rahmen, der als Ganzes transportirt werden kann, und aus fächerförmig angeordneten Eichenbalken, die auf Querfchwellen verzapft und verfchraubt find, zufammengefetzt ift.
Er trägt vorn den gufseifernen Pivotbock mit einer meffingenen Büchfe, auf welcher die Pivotbüchfe des Rahmens ruht, und hinten eine Schwenkfchiene von dem bei Küftenlaffeten gebräuchlichen Profile.
Die Gröfse der möglichen Seitenrichtung beträgt etwas mehr als 16 Grad nach rechts und links.
Das in der Ausftellung gewefene Exemplar der 21- Centimeter- Belagerungskanone in feiner Laffete liefs nur eine Elevation von 27 Grad zu, da der Zapfen der Verfchlufsfchraube nicht zwifchen die Wände treten konnte, ein Umftand, der bei fpäteren Conftructionen durch weitere Auseinanderftellung der SchildzapfenScheiben des Rohres befeitigt werden kann.
Zur Fahrbarmachung der Laffete wird, nachdem das Rohr in der Oberlaffete auf dem Rahmen zurückgeführt wurde, in die am vorderen Rahmenende vorhandenen Achsträger eine ftarke gufsftählerne Achfe mit grofsen Rädern eingefetzt, dann das vordere Ende des Rahmens mittelft einer dauernd am Rahmen befeftigten Hebevorrichtung( Schraube mit Schneckenrad und Schnecke) gehoben und endlich das hintere Ende des Rahmens aufgeprotzt; der Gefchofskrahn kann umgelegt werden. Die Transporträder haben 2'064 Meter Höhe und 180 Milli meter Felgenbreite; fie beftehen aus der broncenen Nabe, den kaftenförmig gegoffenen broncenen Felgen, in welche die fchmiedeeifernen Speichen mit einer beträchtlichen Anfangsfpannung eingezogen find, und dem warm aufgezogenen,