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Sprengtechnik.
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ingenieur, dem Montaniften, dem Steinbrecher und dem Wafferbau- Ingenieur
directen Nutzen.
Oefterreich hat fich bei der Ausftellung des hier zu befprechenden Faches verhältnifsmäfsig am ftärksten betheiligt. Die eminenten Fortfchritte, welche gerade diefer Staat im Minenwefen in neuefter Zeit aufzuweifen hatte, mufsten natürlich den Wunſch rege machen, diefen Zweig des Kriegswefens auf der Weltausftellung möglichft vollkommen vertreten zu fehen. Oefterreich hätte keine unmittelbare Gegenüberftellung anderer Länder zu fcheuen gebraucht, es wäre wahrfcheinlich auf diefem Gebiete geiftigen und mechanifchen Schaffens fiegreich hervorgegangen und hätte vielfache Anregung zu weiteren Fortfchritten gefunden.*
Gewifs wäre es intereffant gewefen, die Ausftellung im Minenwefen als additionelle Ausstellung behandelt, die Fortfchritte in den einzelnen praktiſchen Arbeiten des Kriegsmineurs feit der Errichtung der Mineurcorps in den verfchiedenen Ländern durch Modelle oder Pläne dargeftellt und vor Augen zu fehen, wie beim Schacht- und Stollenbaue auch die Fortfchritte der Civiltechnik Beachtung, fogar Eifenconftructionen theilweife Anwendung fanden.
Statiftifche Tafeln über die Leiſtungen der Mineure bei den einzelnen Arbeiten hätten fowohl über die Vortheile einer oder der anderen Arbeitsmethode Auffchlufs gegeben, als auch die Ausbildung des einzelnen Arbeiters zu beurtheilen erlaubt.
Die Verbefferungen, welche in der Beleuchtung und Ventilation der Minengänge angeftrebt wurden für den Civiltechniker, für den Bergmann und für den Kriegsmineur von gleicher Wichtigkeit hätten gleichmässig das Intereffe diefer verwandten Berufskreife wachgerufen.
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Die vielen Sprengpräparate und das Zündungswefen, welche in den letzten fünf Jahren nennenswerthe Fortfchritte zu verzeichnen haben, hätten die Bedeutung derfelben in der Sprengtechnik Jedem aufgedrungen.
Da aber thatfächlich die Ausstellung aus dem Gebiete des Kriegs- Minenwefens nichts Zufammenhängendes enthielt, fo fei es geftattet, alle einfchlägigen Gegenstände diefes Kriegszweiges, mögen fie in was immer für einer Gruppe exponirt gewefen fein, zu befprechen.
In diefer Beziehung voran ftand die Ausftellung der Firma Mahler & Efchenbacher aus Wien, welche in einem Pavillon ,, die moderne Sprengtechnik" zur Anfchauung brachten. Es waren darin nicht nur Artikel obiger Firma, fondern auch Gegenstände der Sprengtechnik verfchiedener Länder ausgeftellt; wegen diefer Allgemeinheit kann diefe Ausftellung fonach auch theilweife als eine additionelle Ausftellung in diefem Fache betrachtet werden.
Eine befondere Unterſtützung fand die genannte Firma durch das k. k. technifche und adminiftrative Militär- Comité, welches verfchiedene Apparate, insbefondere Zündmafchinen zur Verfügung ftellte, wodurch erft ein Gefammtbild des Zündungswefens gegeben werden konnte.
Der Zweck diefer additionellen Ausftellung war, dem Fachmanne eine übersichtliche Zufammenftellung des gegenwärtigen Standpunktes der Sprengtechnik, welche die Grundlage für eine ökonomische und rafche Gefteinsbewäl tigung im Bahn- und Strafsenbaue, in der Montan- Induftrie und im SteinbruchsBetriebe bildet, zu geben.
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Bekanntlich, je kürzer die Zeit, in welcher Bohrlöcher felbft im fefteften Gefteine hergeftellt werden, je richtiger das Sprengmittel für das zu bewältigende Geftein gewählt wurde, und je ficherer und gleichzeitiger das
* Aus dem Gebiete des Minenwefens hatten ausgeftellt: Vavafeur J.& Comp., London. Elektrifche Zünder.
Königl. italienifches Kriegsminifterium. Graphifcher Nachweis über die durch Dynamit. fprengungen gemachten Erfahrungen.
Die ausgeftellten Torpedos werden in der XVII. Gruppe ,, Marinewefen" befprochen.