Fig. 102.
I. Fundirungen.
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Der Arbeitsraum für die Zwecke der Unterminirung wurde durch die Aufmanerung eines konisch geformten Steinmantels hergestellt, der, durch eiserne Rippen, a und b in Figur 101, verstärkt, einen Holzschacht e und die Betonirung FF zu tragen hatte.
Die Anordnung der Luftschleusse ist ebenfalls aus der genannten Figur zu ersehen, welche auch die von aussen getriebene Welle darstellt, die zur Aufziehung der Eimer dient. Der Senkeylinder hing in Ketten, welche auf einem eingerammten Gerüste in der bekannten Einrichtung des Senkzeuges befestigt waren.
Die ganze Anordnung eines Senkschachtes ist aus Figur 102 zu ersehen.
Bezüglich der Schleussenanordnung sei noch erwähnt, dass um die eigentliche Luftschleusse die Räume für die Materialschleussung ringförmig herumgelagert waren. Getheilt war dieser Ringraum durch zwei Scheidewände Q( welche mit der Luftschleusse und nach aussen durch Thüren R und S communicirten) in zwei Materialvorrathsräume à 4.5 Kubikmeter Materialfassung. Die schmiedeiserne Schleusse wurde auf den gusseisernen Senkeylinder durch die Vermittelung der Ringplatte P befestiget.
7345m
Bezüglich der Arbeitsleistungen bei der Gründung der Brücke bei Argenteuil wird bemerkt, dass fünf Arbeiter, welche nach vier Stunden Arbeitszeit acht Stunden ruhten, häufig 6 Kubikmeter Material förderten das Maass der Senkung betrug öfters 2 Meter pro 24 Stunden.
Die folgende Tabelle gibt den Nachweis über verschiedene Details des Versenkungsprocesses:
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