Dokument 
Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe XVIII, Section 2) : 2 / Bericht von Franz Rziha
Entstehung
Seite
100
Einzelbild herunterladen

100

Brückenbau.

Die Durchschnittspreise für die pneumatisch hergestellten Fundamente betragen:

a) bei den Pfeilern der Strombrücke( I bis V) pro

Kubikmeter

63.01 fl. ö. W.

b) bei den Pfeilern der Inundationsbrücke( VI bis

IX) pro Kubikmeter.

c) im Durchschnitte aller Pfeiler.

77.45 fl. ö. W. 68.74 fl. ö. W.

d) Brücke über den Rhein bei Buchs.

( K. k. priv. Vorarlberger Bahn.)

Die Brücke besteht, vom rechten Ufer aus gezählt, aus dem Widerlagspfeiler I, dem Trennungspfeiler II, dem Strompfeiler III, dem linksseitigen Trennungspfeiler IV und dem Widerlager am Schweizer Ufer V.

Die Spannweiten zwischen II und III, dann III und IV betra­gen je 66.725 Meter. Zwischen den Trennungs- und Landpfeilern aber 28.764 Meter.

Die Fundirung und der Aufbau der Pfeiler ist nur für einge­leisige Bahn ausgeführt.

Das rechtsseitige Widerlager I auf dem Liechtensteinischen Ufer wurde auf Beton gegründet und durch die Bahn- Gesellschaft direct erbaut; die Pfeiler II bis V wurden durchwegs pneumatisch gegründet und von der Firma Gebrüder Klein, Schmoll und Gaertner, am 30. März 1871 contrahirt und am 27. März 1872 vollständig vollendet.

Die Caissons waren mit je zwei Schleussen versehen.

Die nachstehende Tabelle macht die Kosten dieser vier Pfeilerbauten ersichtlich.