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220
Brückenbau.
Wir haben bereits früher der geschichtlichen Entwickelung der Einschraubung und Versenkung eiserner Jochpfähle gedacht, und bringen wir nur noch in Erinnerung, dass im Gebiete des Brückenbaues die Methode der Einschraubung zuerst bei den Viaducten zu Nuncham und West- Drayton, dann bei norwegischen Brücken, bei dem Viaducte South- Drove- Drain etc.; die Methode der pneumatischen Versenkung aber zuerst auf der Insel Anglesea angewendet wurde, wobei wir in letzterer Beziehung auch nochmals auf das Fehlschlagen des Ansaugeverfahrens bei der Rochesterbrücke( vergleiche pag. 39) verweisen.
Bezüglich der Anordnung eiserner Joche berufen wir uns wie der auf die Monographie des Professors Dr. E. Winkler, aus der wir die folgende Tabelle entnehmen:
Namen der Brücken
Strassenbrücken.
Spannweite
Breite der Bahn
Grösste Länge
der Pfähle
über
der
unter der
Erde Erde
Meter
Anzahl der Pfähle
pro Pfeiler
Durchmesser der Pfähle
Wanddicke
Millimeter
1 Hafendamm bei Curtown- Wexford.
5.30
5.30
5.5
3.0
2
--
2 Hafendamm bei Gle
nelg in Südaustra
lien.
6.50
5.70
3.3
2
300
3 Landungsbrücke zu
Makassar
7.00
3.75 11.0
2.5
2
-
•
4 Viaduct der Gaswerke in Beckton
7.62
7.32
3.8
9.1
3
380
5 Brücke über die Themse bei Cookham
12.20
6.10
4.2
1.8
2
510
13
Eisenbahn
brücken.
6 Festungsgraben
brücke in Königs
berg
14.10
4.1 1gel.
5.3
2
780
26
7 Bombay- Baroda und India- Centralbahn
18.29
2gel.
3
760
-
8 Tapteviaduct der
selben Bahn... 19.05
2gel.
3
760
25