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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe XVIII, Section 2) : 2 / Bericht von Franz Rziha
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Brückenbau.

Wir haben bereits früher der geschichtlichen Entwickelung der Einschraubung und Versenkung eiserner Jochpfähle gedacht, und bringen wir nur noch in Erinnerung, dass im Gebiete des Brücken­baues die Methode der Einschraubung zuerst bei den Via­ducten zu Nuncham und West- Drayton, dann bei norwegischen Brücken, bei dem Viaducte South- Drove- Drain etc.; die Methode der pneumatischen Versenkung aber zuerst auf der Insel Anglesea angewendet wurde, wobei wir in letzterer Beziehung auch nochmals auf das Fehlschlagen des Ansaugeverfahrens bei der Rochesterbrücke( vergleiche pag. 39) verweisen.

Bezüglich der Anordnung eiserner Joche berufen wir uns wie der auf die Monographie des Professors Dr. E. Winkler, aus der wir die folgende Tabelle entnehmen:

Namen der Brücken

Strassenbrücken.

Spannweite

Breite der Bahn

Grösste Länge

der Pfähle

über

der

unter der

Erde Erde

Meter

Anzahl der Pfähle

pro Pfeiler

Durchmesser der Pfähle

Wanddicke

Millimeter

1 Hafendamm bei Cur­town- Wexford.

5.30

5.30

5.5

3.0

2

--

2 Hafendamm bei Gle­

nelg in Südaustra­

lien.

6.50

5.70

3.3

2

300

3 Landungsbrücke zu

Makassar

7.00

3.75 11.0

2.5

2

-

4 Viaduct der Gas­werke in Beckton

7.62

7.32

3.8

9.1

3

380

5 Brücke über die Themse bei Cook­ham

12.20

6.10

4.2

1.8

2

510

13

Eisenbahn­

brücken.

6 Festungsgraben­

brücke in Königs­

berg

14.10

4.1 1gel.

5.3

2

780

26

7 Bombay- Baroda und India- Centralbahn

18.29

2gel.

3

760

-

8 Tapteviaduct der­

selben Bahn... 19.05

2gel.

3

760

25