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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe XVIII, Section 2) : 2 / Bericht von Franz Rziha
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Brückenbau.

( Ausgestellt im Originale

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2. Parkbrücke.

nächst dem persischen Pavillon Celsing aus Hellefors in Schweden.)

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- von L. G. v.

Diese auf Tafel VIII durch mehrere Skizzen verdeutlichte und für Fussgänger berechnete Brücke war circa 16.0 Meter lang, 4.0 Me­ter breit und hatte eine Constructionshöhe in der Mitte von circa 1.0 Meter. Die gebauchte Fussbahn war aus 3zölligen Bohlen gebil­det, welche zwischen schienenähnliche Eisenstücke polygonal ver­spreizt waren; die Bogenform wurde durch ein System von Zug­bändern und Verticalen in der verdeutlichten Weise aufrecht erhal­ten. Die Fahrbahn wurde der Breite nach durch 8 solche Sprengsysteme unterstützt, und bestanden alle Theile dieser Systeme( ausgenommen die auf Druck in Anspruch genommenen Theile) aus 9 Linien star­ken Rundeisen; die gleichmässige Spannung dieser Eisen wurde durch Schrauben- Spannmuffen regulirt.

3. Interimsbrücke von Giuliano Constantini() in Venedig.

Dieser Constructeur hatte in der italienischen Abtheilung das Modell einer Brücke ausgestellt, welche, aus Holz-, Hanf- und Eisen­theilen bestehend( also eigentlich weder unter die hölzernen noch unter die eisernen Brücken rangirend), lediglich wegen ihrer Cu­riosität Erwähnung verdient.

Die Construction besteht aus Verticalen, welche durch diago. nale eiserne Streben verbunden sind; als eigentliche Träger dienen für jede Rippe 6 Hanfseile, welche jene Verticalen in einer Weise umschlingen, wie solche in den Figuren 14 und 15 auf Tafel VIII skizzirt sind; die in dieser letzteren Figur angegebenen Nummern 1 bis 6 verdeutlichen den Umwindungsgang der 6 Taue. Die Brücke selbst wurde als fahr- und tragbar bezeichnet und vornehmlich ihre strategische Verwendung betont, weil sie rasch aufgebaut und mittelst Durchhauung der verankerten Taue plötzlich vernichtet werden kann. Die Verankerung der Stricke wird durch Piloten, oder sonst in einer geeigneten Weise vermittelt.