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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe XVIII, Section 2) : 3 / Bericht von Franz Rziha
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II. Die Fahrrichtungsanlagen.

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( vergleiche Figur 315) durch eine in der Länge eines Viertelkreises ansteigende Bahn 1,1 bis 2,2 auf mm, gebildet wurde; die Empor­hebung der Klinke über diesen Absatz gibt dann der Scheibe die Drehfreiheit.

Fig. 314.

H

N

Z

N

Z₁

a

°

a

Das Viertelkreismaass der Drehung wird durch eine mit der verticalen Wendestange fest verbundene Viertelkreisscheibe h ( Figuren 313 und 315) und durch den Fixpunkt( Anprallklotz) f dadurch herbeigeführt, dass der an der Scheibe h angebrachte Stifte gegen die Stirn des Klotzes f bei der Stellung der Distanzscheibe auf Halt stösst.

Die telegraphische Mittheilung der erfolgten Drehung der Scheibe an das Stationsbureau erfolgt durch das Andrücken des an der Wendestange befindlichen Stiftes an die Feder sT, wodurch ein Contact mit dem Knopfe hervorgerufen wird, der sich durch den Rückgang der Feder wieder löst. Das Niederhalten der Klappe( Pedalhebel) k, also die wirkungslose Passage der folgenden Zugsräder, erfolgt ebenfalls durch den bereits erwähnten, nach einer schiefen Ebene gestalteten Dreharm h, welcher im Grund­risse die in Figur 315 bemerkte Viertelkreisform besitzt und an dem untersten Ende der Wendestange festsitzt; dreht sich also die Wendestange um 90° auf ,, Halt", so dreht sich die schiefe Ebene h ebenfalls und greift mit ihrem höchsten Punkte unter den Hebel be, wodurch das Pedalstück k niedergehalten wird.

Soll nun das Halt"-Signal in jenes von Bahn frei" wieder umgestaltet werden, so lässt der Wächter vermittelst des