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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe XVIII, Section 2) : 3 / Bericht von Franz Rziha
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II. Die Fahrrichtungsanlagen.

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Abfallen des Balancirgewichtes P durch den bereits erwähnten Stift x einen Stoss erhält und durch Uebertragung dieses Stosses auf den Sperrhebel h denselben aus den Peripherieeinschnitten des Stellrades R herausdrückt. Dadurch wird das Rad frei und durch das Schnurgewicht entsprechend solange bewegt, bis der Sperrhebel in den nächsten Periferieeinschnitt einklinkt. Um diese Einklinkung zu sichern, das heisst, um zu verhindern, dass bei etwa beschleu­nigtem Laufe des Rades ein Einschnitt übersprungen wird, ist die Peripherie in der Nähe eines jeden solchen Einschnittes etwas ab­geschrägt. Figur 318 zeigt dies ganz deutlich.

4. Die Signalscheibe.

Die Signalscheibenstange A ruht unten auf einer Stahl­spitze T( Figur 317), ragt aus dem Gehäuse( Figur 316) heraus und trägt die Signalscheibe. Die zweite Führung erhält die Stange im Deckel des Kastens durch drei Frictionsrollen, von denen eine verstellbar ist.

Unterhalb der Scheibe ist auf der Stange ein Regentrichter auf­gesteckt und gut verkittet; derselbe ist nur so tief hinabgeschoben, dass er beim Drehen der Stange den Blechhut des Kastens nicht streift, jedoch schon so weit, dass weder Schnee noch Regen zur Stange gelangen, wodurch Rost- und Eisbildung möglichst verhütet wird, da sich das Wasser nicht an der Stange ins Innere des Kastens hinabziehen kann.

Im Innern des Kastens sind an der Scheibenstange in der Höhe des Stellrades drei Hülsen aufgesteckt, wovon die oberste und die unterste festgeklemmt sind. Die mittlere Hülse C₁ C₁₁ ist mit der obersten Hülse C mit einer um die Scheibenstange gewickelten Spiralfeder verbunden und trägt das Röllchen von Stahl D ( Figur 317), durch dessen Abrollung innerhalb der Führungscurve des Stellrades die Scheibe gestellt wird.

Um, wenn die Scheibe auf Halt" gestellt ist, dies in der Station zu erfahren, ist die Einrichtung getroffen, dass die Scheiben­stange nahe am Fusse noch einen messingenen Ring und einen Arm trägt, der bei dieser Stellung an eine seitwärts angebrachte Feder metallisch anschliesst, wodurch der Strom der Control­