Papierblumen. 257
sind violett, carmoisinroth, purpurfarbig, scharlachroth oder auch weiß mit roth schattirt.
Man hat vier verschiedene Größen von Blumen zu machen. Zur ersten verwendet man einen Blätterkreis Nr. 1 und einen von Nr. 2; zur zweiten einen Blätterkreis von Nr. 1, einen von Nr. 2 und einen von Nr. 3; zur dritten einen Blätterkreis von Nr. 1, einen von Nr. 2, einen von Nr. 3 und einen von Nr. 4; zur vierten einen Blätterkreis von Nr. 1, einen von Nr. 2, einen von Nr. 3, einen von Nr. 4 und zwei von Nr. 5.
Man modellirt die Blätter, indem man sie um die Finger windet und hinterher mit einer kleinen Kugel an den Rändern wellt, mit welcher man, dieselbe aufstützend, die Ränder umkreist. Sämmtliche Blätter werden in gleicher Weise modellirt, mit Ausnahme von den nach den Blätter- kreisen von Nr. 3, 4 und 5 geschnittenen. Bei diesen letzteren bildet man mit der Pincette in der Mitte eine Rippe, wie bei den Blättern der Kamelie angegeben worden; alsdann höhlt man sie, indem man sie ihrer Länge nach mit der Kugel boult und zugleich deren Rand mit derselben umkreist.
Jeder Blätterkreis wird einzeln und der Reihe nach aufgezogen und festgeklebt, wobei man die einzelnen Blättchen etwas einkneift, damit sie etwas freier abstehen und die Blume leichter aussehe.
Die erforderlichen Staubbeutel, Knospen und Blätter trifft man im Handel fertig vorräthig an und rathen wir, hiervon Gebrauch zu machen.
Wie gewöhnlich wird der Hauptstiel zunächst mit Baumwolle umwunden, worauf man an dessen Spitze einen Tuff
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