296
Wollblumen.
gärn eingefädelt, dessen Ende man mit einer ziemlich großen Schlinge versieht. Mit dieser Nadel sticht man in eines der Umkreis-Löcher der Scheibe und dann in dasjenige der Mitte. Dies geschieht ringsum, doch so, daß zwischen zwei Fäden immer ein Loch frei bleibt. Dadurch entsteht ein Stern von zwölf Strahlen. Die Befestigung der Wolle geschieht auf der Rückseite der Scheibe.
Hierauf fädelt man gelbe Wolle in die Nadel und leitet sie — so nahe als möglich an den Mittelpunkt der Scheibe — unter den aufgespannten Fäden hin, wobei man diese zugleich mit der Wolle umwindet, um sie zu bedecken und eine Fläche zu bilden. Unsere Abbildung giebt genau die Richtung der Nadel an.
Nach der fünften, in gelber Wolle gearbeiteten Reihe wird angehalten und ein Stopfstich nach rückwärts ausgeführt. Alsdann nimmt man Wolle von hellstem Gelb, führt mit dieser drei oder vier Reihen aus, wechselt dann mit einer dunkleren Farbe und schattirt nun die Blume so lange,