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der k« k« Cameral-Gefallen-Verwaltung in Wien in den Staatsdienst getreten, verlief denselben jedoch bald wieder, um sich in Dienste des fürstlichen Hauses Schwarzenberg zu stellen« Im Jahre 1848 in den Reichstag gewählt, gründete er in Olmütz das politische Journal „Österreichischer Korrespondent“ und folgte bald darauf einer Berufung in die beim Justizministerium eingesetzte Redaktion des Reichsgeseßblattes, wo er auch an der Herstellung^ der juridischpolitischen Terminologie der slavischen Sprachen Österreichs teilnahm« Mit Beginn des Jahres 1860 übernahm Beck die Redaktion der „Wiener Zeitung“, für welche eine eigene Druckerei errichtet worden war, daneben leitete er durch einige Monate ein privates £3^3^ Zeitungsunternehmen, das „Wiener Tagblatt“«
ollte dem Prozesse der Auflösung, welchen Beck bei Übernahme der Leitung der Hof- und Staatsdruckerei vorfand, ein Ziel gesetzt werden, mußte jNj er vor allem danach trachten, daß die in Aussicht ^ genommenen und zum großen Teil bereits durchgeführten Betriebseinschränkungen wieder fallen gelassen wurden, und fanden seine Bestrebungen die kräftigste Unterstützung in der Tatsache, daß, je mehr an den Lebensnerv der Anstalt gegriffen wurde, ihre Unentbehrlichkeit und die Notwendigkeit ihrer Existenz im staatlichen Organismus um so fühlbarer sich geltend machte« So wurde die angeordnete Auflassung des Verlags nicht zur Wirklichkeit, da der neue Direktor nachwies, daß die Staatsdruckerei, darauf angewiesen, ihre Betriebsund Verwaltungskosten aus den eigenen Einnahmen zu decken, bei Erfüllung ihrer vor allem praktischen Verwaltungszwecken dienenden Aufgabe des eigenen Verlags nicht entraten könne« War die Kunstabteilung der Staatsdruckerei aufgelassen worden, so konnte auch diese Einschränkung auf die Dauer nicht aufrecht erhalten werden, da es sich zeigte, daß diese Abteilung für die Herstellung der Staatskrediteffekten unentbehrlich war« In ähnlicher Weise trat die natürliche und seitens Becks wirksam geförderte Reaktion auf den Gebieten anderer Beschränkungen ein, welche dem Institut rücksichtlich seiner Bewerbung um Druckaufträge beziehungsweise seiner Inanspruchnahme von den Staatsbehörden auferlegt worden waren« Eine schwere Krisis ward damit für die Anstalt überwunden, sie konnte wieder besserenZeiten entgegensehen und einer neuen Entwicklung zugehen« Um die Erträgnisse des Verschleißes zu erhöhen, wurden die Einhebung einer Provision bei amtlichen Druckwerken und die Überlassung von Verlagsartikeln der Staatsdruckerei an private Firmen ä condition bewilligt« Durch ihre rührige Tätigkeit, die