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Promptheit und Exaktheit in der Effektuierung der Aufträge wufjte die Staatsanstalt bald den Kreis der abnehmenden Behörden um beträchtliches zu erweitern und damit der Gefahr, da§ diese von der ihnen freigestellten Wahl des Lieferanten zu Ungunsten des Staatsinstituts Gebrauch machen könnten, die Spitze abzubrechen« Als im Jahre 1867 der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften die unentgeltliche Benützung der Staatsdruckerei gegen Bewilligung eines Äquivalents entzogen und die Wahl der Druckanstalt überlassen wurde, bedeutete dies einen beträchtlichen Ausfall für die Staatsdruckerei; dieser, sowie der Ausfall, welchen die staatliche Sonderstellung der Länder der ungarischen Krone immer mehr fühlbar machen muffte, wurde zunächst wettgemacht durch die Übertragung der Herstellung der Staatsnoten» Die Einführung eines neuen wesentlich niedrigeren Tarifs für die Herstellung der Druck-, lithographischen und autographischen ^Verke trug ihrerseits nicht minder dazu bei, das Arbeitsfeld der Staatsdruckerei zu erweitern» Zu den zahlreichen amtlichen Bestellungen, neben welchen auch einzelne berück- sichtigenswerte private Aufträge unter den als zulässig vorgeschriebenen Voraussetzungen übernommen wurden, kam die Herausgabe der Handausgabe der österreichischen Geseke und der kleinen Ausgabe der Militärvorschriften, sowie die Herstellung von Karten und
Atlanten für Schulen»
enn bei diesem Stand der Entwicklung neuerdings versucht wurde, durch Errichtung einer internen Zöglingsanstalt für die Heranbildung geeigneter Arbeitskräfte für die Staatsdruckerei zu sorgen, so zeigte sich auch hiebei das Bestreben, in erster Linie den nächstliegenden praktischen Anforderungen gerecht zu werden, indem schon bei der Auswahl der zur technischen Ausbildung aufzunehmenden jugendlichen Personen