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zusetzen, um die weiteren Schritte sowol bei Regierungen, als bei Capitalisten so wie gegenüber dem Pascha von Egypten hiernach einzuleiten.
Zu diesem Ende ist die Verabredung getroffen worden, daß die bezeichneten Experten auf Ende October ds. Js. zusammen treffen sollen und Paris ist als Versammlungsort bezeichnet.
Unterzeichneter hat seine Mitwirkung ohne vorher erhaltene Ge= nehmigung Euer Ercellenz nicht zugesagt, wagt aber mit Hinblick auf die Herrlichkeit des Unternehmens und auf den Erfolg, welches dasselbe für Oesterreich verspricht, die Hoffnung auszusprechen, daß Euer Excellenz nicht abgeneigt sein dürften, ihm zu gestatten, ohne Nachteile für seine übrigen Dienstobliegenheiten, seine im Baufache gesammelten Erfahrungen und geringen Kenntnisse demselben zu widmen und ohne Kosten für den Staat, den Ruf nach Paris auf Ende October d. Js. anzunehmen und den einschlägigen Beratungen keineswegs als beim Staate Angestellter, sondern bloß als einfacher Techniker beiwohnen zu dürfen.
Wien, am 9. Juli 1846.
An Negrelli.
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Leipzig, d. 26. October 1846.
Verehrtester Herr und Freund!
Die Beantwortung Ihrer geneigten Zuschrift vom 16. dss. Mts. ist um einige Tage verspätet worden, weil ich auf einer kleinen Reise nach Belgien abwesend war.
mit wahrer Freude vernehme ich, daß Sie nun gesonnen und im Stande sind, die schon so lange beabsichtigte Konferenz Suez betreffend in Paris abzuhalten. Unsere Freunde haben nun den 15. November als den ihnen am passendsten scheinenden Tag gewählt, an welchem wir alle in Paris eintreffen sollten. Obgleich Sie nun den 29. oder 30. November hierzu ersehen, so hoffe ich doch, Sie werden sich mit dem Wunsche der Pariser und Londoner vereinigen können, da Sie die Absicht aussprachen am 9. von Wien abzureisen und einige 3eit in Zürich zuzubringen. Wenn Sie sich nun entschließen, von Wien aus direkt nach Paris zu reisen, die Schweitzer Nordbahn Angelegenheit aber auf Ihrer Rückreise zu besorgen, so würde alles vollkommen