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Urkunden zur Geschichte des Suezkanals / von Georgi und Albert Dufour-Feronce
Entstehung
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An Negrelli.

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Leipzig, 21. August 1847.

Geehrter Herr und Freund!

Die Talabotsche Sache scheint sich ganz ehrenvoll abzuwickeln. Gott sei Dank; die Sache hat mich beunruhigt.

Neulich hatte ich an Stephenson zu schreiben und habe ihn dann in Erinnerung gebracht, daß Sie sich zum Oktober bereit machen, nach Egypten zu reisen und darauf rechnen, er und Talabot würden auch fertig sein.

Ich sende Ihnen umstehend einen Auszug aus Enfantins letztem Briefe. Er scheint zu wünschen, daß Sie Linants gedrückte Stimmung durch einige freundliche Worte der Anerkennung über das Ihren jungen Leuten erwiesene Wohlwollen beruhigen möchten. Jn wie fern Sie hierzu geneigt sind, muß ich Ihrem besseren Ermessen anheim­stellen.

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mit aufrichtiger Hochachtung verbleibe ich Ihr ganz ergebener A. Dufour- Feronce.

An Negrelli.

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Leipzig, 25. August 1847.

Mein letztes war vom 21. ds. Mts. Eben erhalte ich einen Brief von Starbuck aus London vom 20. ds. Mts.; hier ein Auszug aus demselben, den Ihre Frau Gemahlin vielleicht die Güte haben wird, Ihnen zu übersetzen.

We have a confirmation of your favourable report from Mr. Negrelli. I much fear that Mr. R. Stephenson will not be able to get away so early as October; his Conway and Menai bridges just now occupy much of his attention and as the for­mer will approach its completion about October, he fears it will be quite impossible for him to leave then. You may not know that he represents Whitby in the present Parliament.

Wenn Stephenson im October nicht reisen könnte, so fürchte ich wird er später wegen dem Parlamente noch weniger abkommen! das wäre sehr schlimm, denn wenn kein Engländer mit wäre, dann Adieu cosmopolitischer Derein und alle Folgen, welche wir von diesem Zusammenwirken hofften.