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An Negrelli.
Leipzig, 4. Juli 1847.
Indem ich Ihnen mein ergebenes Jüngstes vom 1. ds. Mts. be= stätige, verfehle ich nicht, Ihnen einliegend Herrn Jaßnügers Brief zurückzusenden, nachdem ich denselben abschreiben und bei den andern Mitgliedern des Comité circuliren ließ, bei denen er überall die leb= hafteste Freude erregte.
mit hochachtungsvollen Grüßen an Ihre Frau Gemahlin verbleibe ich Ihr treu ergebener A. Dufour- Feronce.
Mich betrübt, daß die Direktoren und die Ingenieure der Sächsisch Banerschen Bahn, so weit ich es beurteilen kann, so ungerechter Weise in der Kammer von einigen Oppositions Mitgliedern verunglimpft wurden. Wenn Sie etwas zu deren Gunsten sagen können, und wollen mir gestatten, davon nach Befinden auch allenfalls öffentlichen Gebrauch zu machen, würden Sie dazu beitragen, tiefverletzte Männer zu rechtfertigen und dem aus Kränkung dahin siechenden Kunze eine günstige Wohltat zu erzeugen. Ueberlegen Sie, ob und was Sie tun können, es wäre ein christliches Werk; denn es ist wahrhaftig hart für Männer, die ihre Schuldigkeit nach besten Wissen taten, vor ganz Deutschland, von der Rednerbühne beschimpft zu werden und nicht einmal die Erlaubnis zu haben, durch die Presse zu wiederlegen.
Nochmals der Thrige.
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Auszug aus einem Brief Enfantins.
Linant se plaint toujours de quelque chose; cette fois- ci c'est de n'avoir reçu aucune communication de la brigade de Negrelli avant son départ. Linant est un esprit inquiet, qui a éprouvé dans sa vie égyptienne des désappointements par suite de rivalités d'ingénieurs; il a toujours peur, qu'on ne lui passe sous le nez et qu'il n'en soit pour lui du canal comme il en a été du barrage. Vous me feriez plaisir de prier Negrelli de caresser un peu l'amour- propre très susceptible de notre cher ingénieur égyptien.
Paris, d. 17. August 1847.