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Wenn Sie und Negrelli die Pläne zu sehen wünschen, so könnten wir uns leicht in Prag oder Dresden auf einen bestimmten Tag Rendez- vous geben, die Reise ist ja jetzt nichts mehr-, und da überhaupt die jetzt nur ganz flüchtig angedeutete Sache gründlich durchsprechen. Welcher ungeheuerer Vorteil es für die schweizer und deutschen Fabriken haben würde, über Triest den ganzen Asiatischen, Orientalischen Märkten, für Beziehung ihrer Rohstoffe und für Absatz ihrer Fabrikate weit näher zu sein als England und teilweise Frankreich, ist zu einleuchtend, um Ihnen gegenüber einer näheren Aus= einandersetzung zu bedürfen; ob aber Herr von Effinger, dessen Ansichten durch häufigen Zutritt beim Fürst Metternich wegen, sehr gewichtig sein kann, solche rein Commerziellen Vorteile so leicht be= greift, ist ungewiß, da die Diplomaten sich natürlich weniger mit solchen Fragen beschäftigen; ich möchte Ihnen daher unmaßgeblich raten, ihm diesen Punkt recht klar vorzustellen, damit er als Representant seiner vaterländischen Interessen sich verpflichtet fühle, zu Gunsten der Sache nach Kräften zu wirken.
Mit bekannter freundschaftlicher Ergebenheit grüßt Sie bestens Albert Dufour- Feronce.
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Paris, le 25 octobre 1848.
Mon cher Collègue!
Je suis privé de vos nouvelles depuis bien longtemps. M. Didier qui vous remettra cette lettre, vous donnera des miennes. Je vous prie de le recevoir comme un ami, certain que je suis, du plaisir que vous aurez de faire sa connaissance et à vous entretenir avec lui des grands intérêts qui agitent le monde.
M. Didier est au courant de nos projets sur Suez. Je lui ai lu la dernière lettre que je vous ai écrite le 23 août et je pense qu'il pourra, en s'entendant avec vous dans l'esprit de cette lettre, contribuer au succès de vos démarches. Au reste vous aurez tant d'autres sujets intéressants d'entretien avec M. Didier que je puis bien me borner à l'introduire près de vous et le laisser vous dire lui- même le but de son voyage.
Georgi- Dufour, Urkunden.
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