vor Hufsland der Iberers.
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ksit, bei allem Eifer und Mut auch Zeit und oft viel Zeit erfordert, ist erklärlich.
Huf deutscher Seite geht aus dem Gskechtsvsrlauf hervor, datz man unter Vermeidung jedes Frontalangriffs nach erkannter Erkämpfung der §susr- übsrlegenheit von einem Flügel umfassend zum Hngriff vorging, k^urz nach dem hier ein Vorteil errungen war, setzten beide Compagnien zum Sturm an, und dieser gelang. Der lZskehl zum Vorgehen, den Sauptmann Puder an den Leutnant v. Sossnbsrg schickte, war kurz und klar. Unter dem löinwsis, dah der Gegner erschüttert erscheine und sein rechter Flügel an einem weit sichtbaren Saum stehe, wurde angeordnet, diesen Flügel umfassend anzugreifen. Erwähnenswert ist ferner, datz läauptmann Schering einen seiner Stellung nahen löügel mit Signalgästen besetzte, deren Flaggenzeichsn die Compagnie in bester Weiss über die lZswegungen des (Zegners unterrichteten.
Ganz besonders erfreulich ist wiederum das Süd, das Feusrdisziplin und Munitionsverbrauch bieten. Leutnant v. Sossnbsrg erwähnt zwar einmal, datz es schwer gewesen sei, die Mannschaften von sinnlosem Schlehen zurückzuhalten, dennoch aber haben seine Leute in dem sechsstündigen Gefecht nur 15 Patronen pro l^opf und die Marine - Inkantsriskompagnie insgesamt nur 430 Patronen verschossen, läauptmann Schering berichtet, datz einzelne Leute autzer den auf Kommando abgegebenen Verkolgungs- salvsn keine Patronen verschossen, da sie kein Ziel gefunden hatten. Ebenso sparsam war die Hrtillerie, von der das Feldgeschütz nur 11 Sprsng- granaten, die drei Ssvolvsr- und Maschinenkanonen (mit je 1000 Granaten ausgerüstet) zusammen 420 Granaten verbrauchten. Satz die Wirkung der Hrtillsrie bei l^l.-Sarmen als eine gute geschildert wird, verdient besonders hervorgehoben zu werden.
Osr Gegner, der auf etwa 600 Mann geschätzt wurde, zum Lei! in Schutztruppenunlkorm gekleidet und meist mit modernen Gewehren und rauchschwacher Munition ausgerüstet war, ging in südwestlicher Sichtung in das l^omashochland zurück. Das vetachsment ruhte nachts in der Sähe des Kampfplatzes und marschierte am folgenden Lage bis zum Sne^rivisr. Hls jedoch am b. eine Patrouille unter Leutnant von Sossnbsrg am Sord- rand des ßomasplatsaus, direkt südlich von Grotz - Sarmsn, ein großes Sererolager - 1500 bis 2000 I^öpfe — erkundete, führte lZauptmann Puder, der voll erkannte, datz er gegen diese Übermacht nichts auszurichten ver-