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J. F. Radinger.
entfallen daher bei beiden je 17 Quadratmeter Heizfläche und die reichlichen Roft- und Rohrquerfchnitte fichern ein verlässliches Arbeiten.
Heizmantel und Cylinderkeffel gehen ohne Krebswand direct in einander über. Die Rauchrohr- Wand ift aufgebogen und in den verlängerten Cylinderkeffel eingeniethet, um welchen herum( mit einem eingelegten Zwifchenringe) die Rauch.büchfe fchliefst. Der untere Schlufskranz und die Feuerthür- Oeffnung find mit eingelegten maffiven Quadrateifen verniethet und überhaupt kommt kein Winkel. eifen am Keffel vor.
Bei den achtpferdigen( zwölfpferdigen) ift die Feuerbüchfe o 66( 0.79) Meter lang und o 71( 0.95) Meter breit. Der Cylinderkeffel befitzt 182( 2.1) Meter Länge, 0.87( 0.9) Meter Durchmeffer und hat mit 8 Millimeter dicken Blechen dem inneren Drucke von 5 Atmoſphären zu widerftehen.
Die Sicherheitsventile find am Keffel vertheilt, und wohlangebrachte Putzlöcher nebft einem grofsen Mannloche( mit verfteiftem Rande und fchmiedeeifernem Deckel und Bügeln) bei den Deckbarren geftatten das möglichfte Reinigen.
Zum Schutze gegen das Funkenwerfen liegt in der Rauchbüchfe ober den Rohren ein Drahtgitter, welches den Vortheil der leichteren Reinigung bietet, wenn es auch leichter verbrennt, indem es nicht wie eine oben fitzende Schornfteinkappe von der Luft gekühlt bleibt.
Andere öfterreichifche Locomobilkeffel waren noch ausgeftellt von der Fürft Liechtenſtein'fchen Fabrik in Adamsthal, Bernhard Eichmann in Prag und, wenn ich mich recht erinnere, der Mafchinenfabrik der k. k. Staatsbahn in Refchitza.
Von diefen Firmen erhielt ich aber( im Gegenfatze zu englifchen und franzöfifchen Ausftellern) abfolut gar keine Mittheilungen über diefen Gegenftand, und auch zum Selbftftudium wie dort fehlte mir in Mitanbetracht der geringeren Wichtigkeit die Zeit.