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Maschinen zur Bearbeitung der Metalle : (Gruppe XIII, Section 2) ; Bericht / von Carl Pfaff
Entstehung
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Mafchinen zur Bearbeitung der Metalle.

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640 Millimeter. Wir ſchliefsen die Befprechung der von New& Co. ausgeftellten Mafchinen mit der Bemerkung, dafs alle mittelgut ausgeführt waren.

Bandfäge zum Schneiden von Metallen.

Wir entlehnen der Abtheilung für Holzbearbeitungsmafchinen noch ein Stück zur Befchreibung, welche hieher gehört. Es ift diefs die Bandfäge zum Schneiden von Metallen von Powis, James, Weſtern& Co. in London.

Diefe Mafchine, Fig. 77, Taf. XXIII ift ganz wie eine Bandfäge zum Schnei den von Holz gebaut, nur in allen Theilen viel ftärker, mit einem befonders gros­sen Tifch und einem Antrieb durch Räderüberfetzung.

Die Rollen haben 1100 Millimeter Diameter und machen 23 Touren per Minute, was einer Blattgefchwindigkeit von 1300 Millimeter per Secunde ent fpricht. Die untere ift mit einem Zahnkranz mit innerer Verzahnung verfehen, der durch ein Getriebe auf der Vorgelegewelle angetrieben wird. Das Blatt lehnt fich mit feinem Rücken gegen Führungsrollen an, was bei der kleinen Gefchwin­digkeit ganz wohl angeht und ift feitwärts in der gewöhnlichen Weife geführt. Die Spannung desfelben gefchieht durch eine lange Blattfeder und Schraube.

Es follen auf diefer Mafchine Eifenbleche zu verfchiedenen Zwecken des Maſchinen- und Schiffbaues mit Vortheil gefchnitten werden. Die Sägenblätter find auf der gezahnten Seite etwas ftärker als am Rücken, fo dafs fie mit möglichft wenig Reibung arbeiten. Zur Abkühlung werden fie beim Schneiden mit Seifen­waffer oder Oel benetzt und ift diefe eine viel vollkommenere, als z. B. bei Fraifern, fchon aus dem Grunde, weil ein und derfelbe Zahn erft lange durch die freie Luft geführt wird, bevor er wieder zum Angriff kommt.