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Maschinen zur Bearbeitung der Metalle : (Gruppe XIII, Section 2) ; Bericht / von Carl Pfaff
Entstehung
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Mafchinen zur Bearbeitung der Metalle.

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Büchfe anziehbar gelagert und fichert der Spindel ftets die richtige Lage. Der Niedergang ift felbftthätig durch Excenter und Sperrrad. Die Bewegung wird von der am Fufse des kaftenförmigen Untergeftelles angebrachten Stufenfcheibe mit auslösbarer Räderüberfetzung zuerft in das Innere übertragen und von dort durch verticale Welle und Schrägräder bis an das obere Ende der Säule geleitet, wo fie durch ein Stirnräderpaar an eine zwifchen der Führung des radialen Armes vertical herabgehende genuthete Welle abgegeben wird. Letztere fteht durch ein Paar Schrägräder, wovon eines auf ihr verfchiebbar ift, mit der horizontalen Achfe des radialen Armes in conftanter Verbindung, welche ihrerfeits durch Ueberfetzungs­räder, kurze Uebertragungsachfe und ein letztes Schrägräderpaar die Bohrfpindel treibt. Die Dimenfionen find: Durchmeffer der Bohrfpindel 80 Millimeter, gröfste Ausladung 2530 Mm., kleinfte Ausladung 1060 Mm., gröfste Höhe von der Fufsplatte bis zum Bohrkopf 2845 Mm.

Horizontalbohrmaſchine.

Die Horizontalbohrmaſchine, Fig. 160-161, Taf. LXXII, hat ein gerades mit dem Endftänder verbundenes Bett, auf welchem, an Prismen geführt, ein langer und breiter Suporttifch gleitet, deffen quer verftellbares Obertheil mit Auffpann­fchlitzen verfehen ift.

Auf dem Ständer befindet fich der Bohrzeugträger mit horizontaler Bohr­fpindel, welcher an Prismen geführt und durch eine zwifchen diefen liegende Schraubenfpindel vertical verftellbar ift. Das Handrand am oberen Ende der Schraubenfpindel erlaubt genaue Einstellung der Bohrfpindel, worauf der Bohr­zeugträger durch einen Bremskeil fixirt werden kann, deffen Griffmutter vorn über dem Lager der Bohrfpindel fitzt.

Die Bohrfpindel liegt in einem nach Schiele's Antifrictions curve gebil­deten vorderen und einem cylindrifchen rückwärtigen Lager und ift durch Mut­tern, die innerhalb des treibenden Schrägrades liegen, anziehbar. Sie hat an ihrem freien Ende Gewinde und Bund wie eine Drehbanksfpindel und kann verfchiedene Bohrköpfe oder auch Fraifenfcheiben aufnehmen. Die als Fort­fetzung der Bohrfpindel dienende Bohrftange liegt in feftftehenden Lagern, welche an Ständern vertical verftellt werden können, die in beliebiger Entfernung auf dem Bett befeftigt find. Der zu bohrende Gegenftand ift zwifchen den Lager­ftändern auf dem Suporttifche befeftigt und wird durch diefen vorgerückt, indem eine Schraubenfpindel im Innern des Bettes auf feine fefte Mutter wirkt. Ihre Bewegung empfängt die Schraubenfpindel durch eine am rückwärtigen Ende des Bettes angebrachte Räderüberfetzung, welche fie von einer hinter dem Bette ent­lang laufenden Welle nimmt, die im Innern des verticalen Ständers durch Räder­überfetzung mit eingefchalteter Reverfirvorrichtung vom Ende der erften Antriebs­achfe aus in Bewegung gefetzt wird. Ein Rad der rückwärtigen Ueberfetzung ift verfchiebbar, mit doppelt breitem Getriebe und Handgriff verfehen. Es dient zur Bewegung des Suporttifches von Hand, fobald es fo verfchoben ift, dafs es felbft aufser Eingriff mit der felbftthätigen Steuerung, fein breites Getriebe aber noch im Eingriff mit dem Rade der Schraubenfpindel ſteht.

Der zu bohrende Gegenftand kann auch vom freien Ende der Bohrftange aus bearbeitet werden und befindet fich dann nicht zwifchen den Lagerſtändern, fondern hinter ihnen. Die Bohrftange kann aber in den meiften Fällen mit einem Lagerftänder hinreichende Führung erhalten.

Unfere Mafchine kann auch zum Abfraifen von Flächen verwendet werden. In diefem Falle kommt auf das Ende der Bohrfpindel eine Fraifenfcheibe, während der Gegenftand wie gewöhnlich auf den Suporttifch befeftigt wird, fo dafs feine zu bearbeitende Seite der Fraifenfcheibe zugewendet ift. Der Suport­tifch wird dann in den meiften Fällen nur zum Anftellen des Spanes benützt, wäh rend die felbftthätige Fortrückung auf die Fraifenfcheibe felbft wirkt und fie in