Mafchinen zur Bearbeitung der Metalle.
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Werth beilegen können, fo müffen wir anerkennen, dafs fie in ihrer Art tüchtig und für ihre Kreife fehr nothwendig, mithin höchft achtenswerth fein kann, was Alles bei unferem Ausfteller vollkommen zutrifft.
Efcher Wyfs& Co. in Leesdorf.
Diefe Firma hatte an Werkzeugmafchinen eine Räderdrehbank von circa 700 Millimeter Spitzenhöhe mit vier Suporten und eine Räderfchneidmafchine ausgeftellt. Erftere war nach etwas veralteten, eckigen Modellen fehr kräftig, aber für eine fo alte berühmte Firma merkwürdig unfchön ausgeführt. Die Räderfchneidmafchine war eine Copie der Chemnitzer Maſchinen gleicher Gattung und konnte ebenfalls nicht durch fchöne und exacte Ausführung imponiren.
Eine Reihe von kleineren Fabriken und Mechanikern hatten zum gröfsten Theil fehr refpectable Erzeugniffe ausgeftellt, welche aber alle nicht recht hieher gehören.
Ernft Efslinger in Wien.
Diefe Firma brachte mehrere kleinere leichtgehaltene Werkzeugmafchinen zur Ausftellung, welche eine nähere Befchreibung hier nicht verdienen, hatte aber darunter:
Kay's Keilnuthenfraifs- Apparat,
welchen wir feiner Neuheit und Originalität halber in Fig. 163, Taf. LXXIII, zur Darftellung bringen. Der Apparat ift für Handbetrieb eingerichtet und befitzt als Betriebsmechanismus eine kräftige Bohrratfche, die in einem traverfirenden Schlitten reichliche Lagerung findet. Ihre Spindel ift durch einfache Druckfchraube verftellbar und kann durch ein Handrad mit Gegenmutter arretirt werden. Am unteren Ende nimmt fie einen Bohrer auf, wie folche bei Langlochbohrmafchinen gebraucht werden, und arbeitet in diefem Falle die gewünſchte Keilnuthe Span für Span von obenher durch oft wiederholtes Hin- und Hergehen aus. Es kann diefs aber auch durch einen Fraifer, der an feiner Kopffläche und am Umfange verzahnt ift, gefchehen, und wird ein folcher gleich von Anfang an auf die erforderliche Tiefe eingeftellt, was bei einer beiderfeits gefchloffenen Nuth durch Vorbohren möglich ift. Es ift dann nur ein einmaliges Traverfiren der Bohrfpindel erforderlich.
Dicht neben dem Sperrrade der Ratfche liegt eine Schnecke, welche auf ein Schneckenrad wirkt, deffen Nabe eine Schraubenmutter enthält und in einer Fortfetzung des Schlittens gelagert ift. Die zugehörige Stellfpindel liegt im feften Geftell der Mafchine, und kann, während der Arbeit durch Friction feftgehalten, zum rafchen Verfchieben des Schlittens aber gelöft und von Hand betrieben werden. Die ganze Verrichtung ift fehr compendiös, und kann nicht nur in kleineren Werkstätten, fondern auch befonders auswärts bei Montirungen vorzügliche Dienfte. leiften.
Mafchinen und Waggonfabrik der königlich- ungarifchen Staatsbahnen in Budapeft. Räderdrehbank.
Diefes Etabliffement, welches fich hauptfächlich mit dem Baue von Fahrbetriebsmitteln und Einrichtungen der Eifenbahnen befchäftigt, fteht gegenwärtig unter der Leitung des Herrn Fr. Zimmermann, deffen Namen wir fchon bei Gfchwindt& Co. erwähnten. Es hatte neben einer Locomotive und einer