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Maschinen zur Bearbeitung der Metalle : (Gruppe XIII, Section 2) ; Bericht / von Carl Pfaff
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Mafchinen zur Bearbeitung der Metalle.

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Ganz analog ift das Wandconfol, Fig. 169, conftruirt, ebenfo das gewöhn­liche Stehlager, Fig. 170, dem jedoch die Verftellbarkeit fehlt.

Die Kuppelung ift vollkommen neu und ohne Präcedenz. Die meiften der bisher verwendeten Kuppelungen hielten die Wellen durch Keile feft, mit denen fie mehr oder weniger angezogen wurden. Wenn die Bohrung einer Kuppelung

אנר רוזן

Fig. 169.

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monageused oslo sib ba vollkommen genau auf das Ende der Welle pafst, fo dafs fie fchon mit einem gewiffen Drucke aufgebracht werden mufs, und der die Verbindung fchliefsende Keil mit Vorficht und zwar fo eingepafst wird, dafs er nur an den Seitenflächen anliegt, aber durchaus keinen Druck auf die Welle und die Kuppelung inradialer Richtung ausübt, fo kann die Kuppelung unmöglich anders als concentrifch mit der Welle laufen. Wir fehen aber fchon aus den vielen zu erfüllenden Bedingungen, dafs diefe Ausführung nicht leicht zu erreichen, und bei Transmiffionen, welche billig hergestellt werden müffen, gar nicht zu verlangen ift. Bei den feften Kuppe­lungshülfen kann man fich dann abfolut nicht helfen und muſs fich das Schla­gen und Werfen gefallen laffen. Bei Scheiben- und Flangenkuppelungen wird, adi isd pidion adoin dous der Fehler bei der Neuher­fus ftellung dadurch corrigirt,

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Fig. 170.bo

dafs man diefelben nach dem Tisd Ai Aufkeilen nachdreht. Soll

aber einmal eine folche Kup­pelung von der Welle losge­nommen werden, fo wird es beim Wiederzufammenfetzen unmöglich fein, den ursprüng­lichen Zuftand wieder her­zuftellen und ein neues Nach­addrehen nöthig oder die Welle bindzum Schlagen und Werfen