66
99
0
P
E
Fig. 20
Fig, 19.
L'
S
FP
D
38
لا
8
Dr. W. Tinter.
Fig. 18.
B
F
P
S
b
fchrauben F ruhen mit ihren abgerundeten Enden in entſprechenden Höhlungen von D( Fig. 19); eine dünne Platte P, im Grundriffe von derfelben Form wie D, trägt an den drei Stellen der Fufsfchrauben die in Fig. 20 erfichtlichen Ausfchnitte E; wird die Platte Pfo gedreht, dafs der kleine Durchmeffer des Ausfchnittes E je eine Fufsfchraube in dem verjüngten Theile umfafst, und wird die Platte Pmit der Schraube s feft angezogen, fo ift die Verbindung des Inftrumentes mit dem Stative hergeſtellt. Wird hingegen s gelüftet, die Platte Pfo weit gedreht, dafs der gröfsere Durchmeffer des Ausfchnittes E in die Achfenrichtung der Stellfchrauben kommt, fo kann das Inftrument ungehindert abgehoben werden.
Frankreich war im Baue geodätifcher Inftrumente direct gar nicht vertreten. Nur in der von der franzöfifchen Nordoftbahn veranſtalteten Ausftellung waren auch einige, natürlich fchon gebrauchte Nivellirinftrumente, von den Künftlern Brunner und Lenoir gefertigt, ausgeftellt. Bei einem Exemplare waren die Ringe des umlegbaren Fernrohres durch prismatifche Anfätze erfetzt, welche auf der vollkommen eben gearbeiteten Horizontalfcheibe ruhen. Das Fernrohr ift in der Mitte mit einem Zapfen verfehen, welcher in eine Oeffnung der Scheibe pafst, und um welchen fich das Fernrohr im Horizonte drehen läfst. Ift einmal die Scheibe horizontal geftellt, die optifche Achfe parallel zur Ebene, welche durch die unteren Begrenzungsflächen der beiden prismatifchen Anfätze gelegt wird, fo ift dann auch die Vifirlinie für jede Lage des Fernrohres horizontal. Diefe Conftruction dürfte fich in der Praxis wohl nicht einbürgern, weil es unmöglich ift, die obere Fläche des Kreifes, auf welcher die prismatifchen Anfätze des Fernrohres gleichfam fchleifen, fo rein zu halten, wie es durch die bedingte Genauigkeit der horizontalen Vifur verlangt wird.( Das eine Exemplar