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Dr. W. Tinter.
fiehe: G. Hasler, telegraphifcher Wafferftands- Anzeiger. Mittheilungen der naturforfchenden Gefellſchaft in Bern. 2. October 1869. Asib nam twadig
Der felbftregiftrirende Limnigraph hat den Zweck, die Variationen des Wafferftandes im verkleinerten Mafsftabe auf einer Papierfcala aufzuzeichnen. In den Fig. 30 und 31 ift diefes Inftrument dargeftellt; es ift aus der Schwimmvorrichtung, dem Markirapparate und der Uhr zufammengefetzt.
trad
Fig. 30.
W
R
T
W
A.
A
G
M
L
K
P
S
S
U
Fig. 31.
R
TV
TA
0
M
C
N
a
ידי אידיוי
E
Die Schwimmvorrichtung befteht aus den folgenden Theilen: der aus Kupferblech zufammengelöthete Schwimmer oder Flotteur S hängt an der Meffingkette K; diefe wickelt fich über die gröfsere Walze W2 der beiden auf der Achfe A befeftigten Walzen W2 und W; auf der letzteren windet fich die Schnur des dem Schwimmer entgegenwirkenden Gewichtes P auf und ab.
Das auf A angebrachte Getriebe G greift in das Rad R ein, welches auf der Achfe A₁ befeftigt ift. Am Ende von A₁ ift eine kleine Trommel angebracht, auf der fich bei der Drehung von A₁ die Metallfchnur M auf- und abwickelt und hiebei einen an ihrem Ende befeftigten Schlittens auf- und abbewegt. Es ift die Anordnung in den Dimenſionen von W2, G, R und T fo getroffen, dafs die Bewegung des Schlittens 20mal kleiner ift, als die des Schwimmers. Letzterer felbft ift schwerer als das Gegengewicht P, wodurch bewirkt wird, dafs beim Fallen des Schwimmers fich der Schlitten fenkt, während beim Steigen des Schwimmers der Schlitten gehoben, demnach immer die Kette K in fteter Spannung erhalten wird. Der mit dem Schlitten s, welcher auf der Stahllamelle L eine fichere Führung erhält, verbundene Zeiger Z zeigt auf der Scala M den jeweiligen Wafferftand an. Der in der Mitte des Schlittens mit diefem befeftigte Arm a trägt den Markirftift N, der die Bewegungen des mit dem oberen Ende der Stahllamelle verbundenen Hebels HE folgen mufs; das Ende bei E wird durch eine Spiralfeder ftets rückwärts gezogen.
Der Markirftift N ruht mit feiner Spitze auf der Metallfläche des um Spitzen drehbaren Cylinders C, welcher aus Cartonpapier hergeftellt und mit Tuch überfpannt ift; über letzteres wird dann die Papierfcala entſprechend befeftigt. Die durch fenkrechte Linien begrenzten Felder entfprechen den Wochentagen, die horizontalen Linien der 20fachen reducirten Pegeleintheilung. Wenn der Hebel H gegen den Cylinder bewegt wird, fo drückt fich die Spitze der Markirnadel im Papiere ab, bei entgegengefetzter Bewegung des Hebels wird die Markirnadel frei, der Cilinder bewegt fich um ein Intervall weiter; diefes letztere