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Allgemeine Bewaffung und Artilleriewesen : (Gruppe XVI, Section 2) ; Bericht / von Gustav Semrad u. Johann Sterbenz
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Allgemeine Bewaffnung und Artilleriewefen.

Fig. 13.

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ander verbunden find. Die maffive, hölzerne Deichfelftange fteckt in einem eifernen Schuh, der wieder mit den Scher- Armen und der Sprengwage in Ver­bindung fteht. Die in ihrer Längenmitte mit einer Kugel verfehene Achfe hat einen conifchen, beiderfeits gegen die Kugel zunehmenden Stock, fowie conifche Stängel, an denen hölzerne Speichenräder ftecken.

Um die fchwere und vorwichtige Deichfel während des Fahrens zu balan­ciren und während des Haltens zu unterſtützen, find an den Enden der äufseren Achsmitnehmer eiferne Gegengewichte b und an der Sprengwage zwei eiferne Stützen angebracht.

Der Durchmeffer des vorderen Rades beträgt 14 Meter, die Vorderräder find Speichenräder mit hölzerner Nabe und broncener Büchfe und geftürzt.

Das Hintergeftelle befteht aus zwei mit Winkeleifen eingefafsten Tragwänden aus Eifenblech, welche auf den cylindrifchen Achsftängeln der mit einem durchgehenden Längenfchlitze verfehenen ftählernen Achfe aufgefchoben find. Der Achsftock ift 29 Centimeter breit und 20 25 Centimeter hoch.

Zwifchen den vorderen, parallelen Enden der durch eine hinter der Achfe beginnende Abbiegung einander näher gebrachten Tragwände ift mit Bolzen ein verticales, eifernes Stöckel d befeftigt, welches das mittelft eines Charniers zu fchliefsende Kugellager enthält; letzteres umgibt die auf der Achfe des Vorder­geftelles aufgefchweifte Kugel nur zum Theile, wodurch das Syftem eine bedeu­tende Biegfamkeit erhält. Zur Verfteifung und zur theilweifen Entlaftung der Tragwände beim Fahren find die Achsftängel- Enden mit den Zapfen der Charnier­welle des Kugellagers durch je zwei mittelft Querbolzen von einander entfernt