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Marinewesen : (Gruppe XVII, Section 1 bis 4) ; Bericht / von Alexander Friedmann, Civiling. in Wien
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Marinewefen.

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Widerlager der Einfahrtsöffnung, ſchliefst diefe um fo dichter ab und ermöglicht fo eine vollständige Trockenlegung des Raumes, in welchem fich das Schiff befindet und in welchem dasfelbe während des Auspumpens durch Stützen gegen die Seitenmauern des Docks aufrecht gehalten wird. Ift das Dock vollſtändig ausgepumpt, fo ift der Schiffskörper felbft allerfeits zugänglich, kann gereinigt,

Fig. 79­

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5m.

unterfucht, an fehlerhaften Stellen ausgebeffert und mit einem neuen Anftriche verfehen werden, und wenn diefer getrocknet wieder in die See gelaffen werden. Zu diefem letzteren Behufe wird wieder Waffer in das Dock eingelaffen und das darin befindliche Schiff hiedurch ins Schwimmen gebracht; das Waffer, welches früher in das Schwimmthor behufs Niederfenkung desfelben gefchafft wurde, wird mittelft Pumpen rafch ausgepumpt, das Schwimmthor fteigt in Folge deffen in die Höhe und fchwimmt nun felber, kann daher von der Oeffnung, die es ver­fchloffen hatte, wegremorquirt werden und macht die Einfahrt wieder frei, durch welche das in Stand gefetzte Schiff endlich aus dem Dock hinaus in das Baffin oder in die See bugfirt wird. Die Fig. 80 veranfchaulicht den verticalen Fig. 80. 6

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Querfchnitt des Schwimmthores in der Situation, wo es die Oeffnung des Trockendocks abfchliefst.

Die Manipulation des Abfchliefsens und Eröffnens eines Wafferraumes mittelft folcher Schwimmthore er heifcht längere Zeit, und ift viel umftändlicher, als wenn der Abfchlufs mittelft Schleufenthoren bewerkstelligt wird; das Schwimmthor aber erheifcht weniger ftarke Widerlager und, was die Hauptfache ift, fchliefst viel dichter ab. Wenn es fich defshalb um vollkommene Trockenlegung und Abfperrung eines waffererfüllten Raumes handelt und, wie diefs ja bei Trockendocks immer der Fall ift, die Trockenlegung für längere Zeit bewerkstelligt wird und überdiefs für diefe Zeit eine Communication mit den anderen Wafferbehältern in keinerlei Weife benöthigt wird, ift ein folches Schwimm­thor den Schleufenthoren vorzuziehen. Handelt es fich aber um Veríchlüffe, welche, wie an den Ein- und Aus­läufen von Canälen in Flüffe oder in die See, nicht