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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe XVIII, Section 2) : 2 / Bericht von Franz Rziha
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Brückenbau.

förmige Anordnung des Materialraumes, deren wir schon früher ge­dacht haben.

Das Mauerwerk erhielt keinen Blechmantel, sondern nur einen schützenden Cementanwurf.

Die Senkung wurde sehr häufig durch vorgefundene Holz­klötze im Boden gestört.

Die Einrichtungen der Materialhebung und der Schleussung sind aus der Figur zur Genüge zu ersehen.

11. Fundirung der Brücke über die neue Maas bei Rotterdamm. shon( Niederländische Abtheilung.)

Bei dieser Brücke mussten zwei Pfeiler auf eine Tiefe von 20.47 respective 19.60 Meter unter Amsterdamer Null und im Maximum 21., unter Wasser pneumatisch fundirt werden.

Der Caissonraum maass 24 Meter Länge, 9 Meter Breite, 4., Meter Höhe, bot also eine innere Grundfläche von circa 200 Qua­dratmeter; jeder Pfeilercaisson war aus 12 bis 13 Millimeter starken Blechen hergestellt, welche die entsprechenden Versteifungen und Verstärkungen erhielten.

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Wie bei der früher beschriebenen Moerdijker Brücke waren für jeden Caisson zwei Luftschleussen angeordnet, von denen je Fig. 113. zwei Luftschächte niedergin­gen, so dass in jedem Caisson vier Luftschächte von à 0., Meter Durchmesser standen. Der im Grundrisse cylin­drische Arbeitsschleussen­

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raum maass 2., Meter Weite bei einer Höhe von 3 Meter. Der Grundriss Figur 113 stellt die Anordnung der Schleusse dar: aa sind die beiden Förder- und Einsteig­schächte,/ ist die Vorkammer, welche als Einsteigraum dient, kk sind besonders absperrbare