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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe XVIII, Section 2) : 2 / Bericht von Franz Rziha
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III. Steinerne Brücken.

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Ausser den genannten sind noch als aus der Römerzeit stam­mend die Wegebrücken Ponte mammolo" über den Teverone, mit 31. Meter Spannweite, Ponte della montana und Ponte lucanus, letztere im Zuge der Via Tiburtia und eine der ältesten Brücken Roms; dann die Brücke von Capo Dorso( 32., Meter Spannweite), die drei Brücken von Vicenza( 7., Meter, 9.4 Meter und 29., Meter Spannweite), ferner die Reste der alten Römerbrücke zu Trier und die durch ihre Portale verschönerte Brücke von St. Chamas etc. hervorzuheben.

Bezüglich der aus der Römerzeit stammenden Aquäducte sind nicht nur die in den genannten römischen Wasserleitungen be­findlichen Brückenwerke, namentlich die unter Caligula( 37 bis 41) begonnenen und unter Claudius( 41 bis 54) vollendeten Arkaden von 32., Meter Höhe in der Doppelleitung der Aqua Claudia und Anio novus, und der Aquäduct von Castellano( 400 Jahre vor Chr., 2 Etagen, 26.24 Meter Spannweite, 59 Meter Höhe), sondern auch jene zu erwähnen, welche in den römischen Provinzen errichtet wurden. Unter diesen letzteren Werken müssen besonders die im alten Hispanien erbauten Aquäducte von Segovia( 2 Stockwerke, 33.7 Meter Höhe), Alcantara über den Tajo( 43. Meter Höhe, 31.1 Meter grösste Spannweite, 1.62 Meter Scheitelstärke im Gewölbe), Chelves( 16., Meter hohe Pfeiler, 8.75 Meter Bogenspannung), Merida, über den Albaregas( 3 Stockwerke, 24., Meter Höhe, 4.45 Meter Bogenspannung), Tarragona( 2 Stockwerke, 29.1 Meter Höhe), dann in Gallien der Aquäduct von Metz( 22., Meter hoch) und besonders der ,, Pont du Gard" oder die Brücke zu Nimes( Nemauses) hervor­gehoben werden. Dieser letztere geradezu classische Bau wurde, wie allgemein angenommen, unter dem Feldherrn Agrippa( 63 bis 13 vor Chr.) errichtet und gilt als eines der kühnsten und architekto­nisch schönsten Brückenwerke der Römer; die Brücke besteht, wie jene von Merida, aus 3 Etagen mit einer grössten Bogenweite von 24.4 Meter und einer Maximalhöhe von 48. ,, Meter über der Flusssohle.

Weitere Reste von Aquäducten befinden sich bekanntlich in den römischen Wasserleitungen von Lyon und Paris, welch' letztere unter Julian( 360 nach Chr.) ausgeführt wurden. Endlich müssen noch die römischen Wasserbrücken, die Constantin 328 nach Chr. in Constantinopel gebaut hat, sowie die Reste der römischen

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