III. Steinerne Brücken.
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Pfeiler, welche unsere Viaducte zieren. Diese Errungenschaft repräsentirt ein Entgegengesetztes zu den römischen Brücken; und wenn wir auch schon aus alter Zeit in den Beispielen des Aquäductes von Lissabon ein unvergleichliches Muster des schlanken Pfeilerbaues besitzen, und wenn auch die spätere Zeit in den Aquäducten und den Viaducten diesfalls Vorzügliches leistete: so ist es doch insbesondere erst der Gegenwart vorbehalten worden, den Pfeilerbau auf die wissenschaftliche Untersuchung der Festigkeit der Baumaterialien zu basiren.
Namentlich sind England, Frankreich, Italien und Spanien die Länder, in welchen sehr hohe Pfeiler, die durch ihre Schlankheit geziert sind, zur Ausführung gelangten.
Im Nachstehenden befindet sich ein Verzeichniss von Brücken mit hervorragenden Pfeilerhöhen und sind in diesem Verzeichnisse, wieder der Uebersicht halber, auch Brückenbauten aus den älteren Geschichtsperioden aufgenommen und solche Pfeilerhöhen über 20., Meter benannt, welche im Bereiche dieser Höhe als frei und unverspannt construirt sind.
Tabelle von unverspannten Pfeilerhöhen über 20 Meter.
Brücken
Baubeginn
Höhe des Pfeilers,
Meter
Pfeilerstärke in Kämpferhöhe,
Meter
Stärke zur Höhe wie 1:
dratcentimeter, Druck pro QuaKilogramm
Elbarat- Viaduct
1866
20.00
2.00
10.0
Sarlon- Viaduct
20.00
2.00
10.0
B
Stockport- Viaduct
20.10
3.04 6.6
Linlithgow-Viaduct.
20.40
2.15
9.4
Vilatte- Viaduct
1864
20.40 2.28
8.9
Birmingham- Viaduct
1831
20.43 3.35 6.1
Görlitz- Viaduct
1844
21.30 3.77 5.6
Wear- Viaduct....
21.90 7.24 3.0
Chirk-Viaduct
22.00
2.98 7.4