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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe XVIII, Section 2) : 2 / Bericht von Franz Rziha
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IV. Eiserne Brücken.

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47.24 Meter und führt die Canalwasser mit einem Gewichte von 955.000 Kilogramm in Bettdimensionen von 7.31 Meter Breite und 2.75 Meter Tiefe über den Calderfluss. Die Canalwandungen tragen 2 Leinpfade à 1.0 Meter Breite und Aussen Fusspfade; der Aquäduct gestattet die Passage von Seefahrzeugen mit 2.13 Meter Tiefgang und 122 Tonnen Gehalt; das Gesammtgewicht beträgt 772.000 Kilo­

gramm.

Unter die Gruppe der Bogenhängewerkbrücken muss auch das berühmte Stephenson'sche Bauwerk der High- Level- Brücke zu New­Castle u./T. gerechnet werden, welches in seiner Wesenheit aus 2 Paar Bogenrippen besteht, deren Horizontalschub durch Zugbän­der aufgehoben ist, und welche oben die Eisenbahn und unten eine aufgehängte Strassenbahn tragen; die Brücke hat 6 Oeffnungen à 37.5 Meter Lichtweite, 1/, Bogenpfeilhöhe, und liegt die Strassenbahn 25.8 Meter über dem Tyneflusse; die 11.1 Meter breite Fahrbahn der Schienenstrasse ist mit der 6.0 Meter breiten Strassenfahrbahn und den je 2.55 Meter breiten Fusswegen in Distanzen von 3.0 Meter durch hohle gusseiserne Säulen mit durchgehenden schmiedeisernen Bolzen verkuppelt.

Gehen wir nun zu den eigentlichen Häng- und Spreng­werken der hier gedachten Constructionsgruppe über, so ist vor Allem des im Anfange der Vierziger Jahre erbauten eisernen Hängwerkes der Beirtheimbrücke über die Alb( 1 Oeffnung von 9.1 Meter Spann­weite), dann der Weinheimer Bergstrassenbrücke im Zuge der Main­Neckarbahn zu gedenken. Als reine Sprengwerke sind unter An­derem auch die bei Förster und Becker geschilderten Brücken der Potsdam- Magdeburger, der Thüringer und der Sächsischen( Staats-) Bahnen anzuführen, und ist insbesondere auf die Magdeburger Brücke( von 12.55 Meter Spannweite und 3 Rippen), dann auf die Lupebrücke bei Leipzig( 2 Oeffnungen à 12.55 Meter Spannweite, 5 Rippen), endlich auf die schiefe Mühlengrabenbrücke bei Weissen­fels( 21.97 Meter Spannweite, 6 Rippen) hinzuweisen.

Unter die hier in Rede stehende Gruppe verschiedener Con­structionssysteme kann auch das Sprengwerk gerechnet werden, welches Brunel bei der Wyebrücke nächst Chepstow in den Jahren 1850 bis 1852 angewendet hat. Es besteht dasselbe be­kanntlich aus einer gekrümmten Röhre, welche durch Zugketten