IV. Eiserne Brücken.
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stellen überhaupt durchaus nicht mehr jene Function haben, welche dem Gitterwerksträger eigen ist, und endlich ganz besonders dadurch, dass im gitterförmigen Fachwerke der strenge Unterschied zwischen den auf Zug und zwischen den auf Druck in Anspruch genommenen Streben gemacht ist. Es ist hiernach das gitterförmige Fachwerk eine theoretisch wesentliche Verfeinerung des gewöhnlichen Gitterwerkes und der Form halber nur ein Uebergangssystem zum reinen Fachwerke.evant
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Das System der gitterförmigen Fachwerke hat wesentlich in Deutschland und in Frankreich seine Cultivirung erhalten, und wir greifen aus der grossen Reihe derartiger Brücken nur die folgenden Beispiele heraus:
1) Flackenseebrücke bei Erkner in der Niederschlesisch- märkischen Bahn( 25.73 Meter Spannweite), mit kreuzförmigen Druckstreben und flachen Zugbändern, steifen Verticalen, erbaut 1857;
2) Moselbrücke bei Coblenz im Zuge der linksrheinischen Bahn( 41.42 Meter Spannweite), erbaut 1857;
3) Nahebrücke bei Bingen in derselben Eisenbahnlinie ( drei Oeffnungen à 34.53 Meter Spannweite), erbaut 1858;
+) Brückebei Heilbronn über den Neckar in der Württem bergischen Staatsbahn( zwei Oeffnungen à 25.785 Meter Spannweite), erbaut 1860-1862;
5) Brücke über den Wilhelm scanal in der Württembergischen Staatsbahn( 25.785 Meter Spannweite), erbaut 1860-1862;
6) Brücke über den Fabriks canal in der Württembergischen Staatsbahn( 22.95 Meter Spannweite), erbaut 1860--1862; 7) Weissenbach viaduct in der Kronprinz RudolfsBahn, construirt von Köstlin und Battig( drei Oeffnungen, eine à 47.4 Meter, eine à 41.71 Meter und eine à 37.92 Meter Spannweite), erbaut 1870 durch C. v. Schwarz
Theissbrücke bei Algy ö in der Alföld- Fiumaner Linie ( 104.4 Meter Spannweite, Hauptöffnung), erbaut von Julius Herz 1870; 9) Viaducte der Gannat- Commentry linie in Frankreich und zwar: Bouble, Bellon, Sioule und Neuvial, erbaut von W. v. Nördling( Dimensionen und Bauzeiten schon früher, pag. 240 angeführt).