IV. Eiserne Brücken.
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nennen Gelegenheit hatten, documentirt durch das hier bezeichnete Bauwerk auch auf dem Gebiete der Kettenbrücken einen bedeutsamen Fortschritt, indem er nicht allein( confr. pag. 450) eine durch N- Fachung versteifte Hängewand( vergleiche Project KöstlinSchurz), sondern auch eine durch Stehbleche versteifte, aus Horizontalblechen gebildete Kette und drei Charniere in der Kette verwendete.
Die Brücke enthält einen Gehweg von 14 Fuss Frankfurter Maass( à 0.284 Meter); der Achsenstand der Tragwände misst. 16.5 Fuss Frankfurter Maass; das Bauwerk besitzt ein Mittelfeld von 79.69 Meter( 280 Fuss) Lichtweite, 290 Fuss Spannweite und zwei Seitenöffnungen à 139 Fuss 39.56 Meter Lichtweite. Die Anordnung der Brücke sowie die Ausfachung der Hängewände ist durch die Skizze auf Tafel X ersichtlich gemacht.
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Die Construction der Kette ist, wie schon erwähnt, durch übereinander liegende Horizontalbleche in ihrer Grundform gebildet; da die Brücke eine Charnierbrücke ist( zwei an den Auflagern und eines in der Mitte), so ist an diesen Stellen behufs Einfügung des Charnierbolzens die horizontale Lage der Bleche in eine verticale mittelst Winkeleisen umgewandelt, wie dies die Skizzen Figuren 213 und 214 näher verdeutlichen, im Uebrigen Fig. 213.
Fig. 214. a- b
ist der Kettenquerschnitt durchwegs und nur ausgenommen in der verankerten Partie in TT- Form gestaltet, wie dies näher Figur 215 verdeutlichet, aus welchem Querschnitte auch zu ersehen ist, dass die Versteifung der Kette mittelst Stehblechen und Winkeleisen durchgeführt ist.
Bezüglich der Entstehung der Theorie der Charnierbrücken überhaupt verweisen wir auf das bereits pag. 263 Gesagte.