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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe XVIII, Section 2) : 2 / Bericht von Franz Rziha
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Brückenbau.

b) Schiefe Krahnbrücke ebendaselbst, zweigeleisig, einflügelig, Zusammenklappung der Geleisebalken im Sinne von Parallelogrammen, Aushebung wie oben.

Beide Brücken haben steife Balkenträger mit gedrückten Verticalen und gezogenen Diagonalen.

3) Stickhausener Brücke über den Georgsvehn­canal im Zuge der Oldenburg- Leerer Eisenbahn; inclusive des festen Feldes 16 Meter Lichtweite; bewegliches Feld 6.0 Meter Lichtweite; erbaut 1869 durch Buresch nach dem Constructions­principe der niederländischen Krahnbrücken. In der oben erwähn­ten Monographie ist die Construction, sowie die Kostensumme von 9000 Thaler näher detaillirt

+) Brücke über den Augustvehncanal in derselben Bahn, 6.0 Meter weit, 3000 Thaler Kosten.

Die Gruppe der Krahnbrücken war auf der Wiener Ausstellung durch die Holländer vertreten, und zwar durch Zeichnungen der:

Krahnbrücke bei Zwolle.

Diese Brücke, deren Hauptanordnung bereits früher pag. 293 vorgeführt wurde, liegt im Zuge der Staatsbahn von Zwolle nach Meppel und vermittelt den Schienenübergang über den Schifffahrts­canal von Zwolle nach Almelo.

Die Brücke wurde 1866 durch den Ingenieur- Hauptmann J. Kalff und den Sectionsingenieur H. v. Brederode ausgeführt und hat in ihrer ganzen Länge von 73 Meter 65.000 fl. holländisch gekostet, wovon auf das Drehfeld 3500 fl. entfallen.

Die Tafel XI enthält eine ausführliche Darstellung dieser Krahnbrücke von 8.015 Meter schiefer Länge und 6.5 Meter normaler Pfeilerweite, und werden diese Figuren den Mechanismus des Zu­sammenklappens, der Geleise und der Bewegung des Thorfeldes genügend erläutern.

Die eigentliche Krahnbrücke hat ein Gewicht von 11.303 Kilo­gramm, die Krahnwand hat eine vordere Höhe von 0.85 Meter und eine rückwärtige Höhe von 3.275 Meter.

Obschon uns österreichischen Ingenieuren die Krahnbrücken als Seltenheit erscheinen, so mussten doch die ausführlichen dies­fälligen Darstellungen, wie sie uns die holländischen Ingenieure