Fig. 232.
II
I. Der Geleisebau.
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welcher das Hilf'sche System erzeugt hat, und man ist fast versucht, sich des bekannten Sprichwortes zu erinnern, welches man dem Rabbi Ben Akiba zuschreibt.
Diese Erfindung Sir Reynolds', welche, wie sich so mancher Erfinder eines eisernen Oberbausystemes trösten mag, ihrer Zeit weit voraus eilte, hat insbesondere den um die wissenschaftliche Entwickelung des Eisenbahnwesens so hochverdienten Dr. Crelle veranlasst, ausgedehnte, und wie wir ausdrücklich bemerken, noch heute sehr lesenswerthe Abhandlungen über Eisenbahnschienen und deren Fundirung( vergleiche Crelle's Journal für Baukunst", Jahrgänge 1836 und 1837) zu schreiben.
Fig. 233.
In diesen Abhandlungen sind mehrere Constructionen eines eisernen Langschwellenoberbaues enthalten, von denen wir des historischen Interesses bhalber hier zwei( Figur 235, a und b) im Querschnitte 7 wiedergeben.
Wir sehen aus diesen, von den Jahren 1835, 1836 und 1837 datirenden Entwürfen eines eisernen Oberbaues Ideen hervorleuchten, welche erst gegenwärtig zur Geltung gelangt sind, und finden in dieser Thatsache auch hier auí's Neue bestätiget, wie mühsam der Fortschritt in jeglichem Fache erzwungen werden muss; denn es kann wohl kaum einem Zweifel unterliegen, dass die bisherigen Errungenschaften auf dem Gebiete des eisernen Oberbaues und das geistige Sprühfeuer, welches uns diesfalls aus fast jeder neuen Nummer eines der Gegenwart angehörigen Fachjournals entgegenschlägt, lebhaft Zeugniss dafür ablegen, wie wir uns bezüglich des Oberbaues gegenwärtig in einem Stadium des Ueberganges zum gänzlich eisernen Geleisebaue befinden.
Fig. 234.
IV
Zu diesem Ausspruche trägt nicht allein die immer schwieriger werdende Beschaffung des Schwellenholzes und die Preisermässigung der Eisenproducte, sondern tragen vornehmlich die beiden Factoren der Erhaltungskosten und jener