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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe XVIII, Section 2) : 3 / Bericht von Franz Rziha
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Oberbau.

lich; die Versicherung besteht bekanntlich darin, dass zwischen Lasche und Mutter viereckige, 2.3 Millimeter starke Blechplatten eingeschoben werden, welche, nachdem die Mutter stramm an­gezogen ist, in einem Lappentheile herausgebogen werden. Es entsteht dadurch eine Absperrung des Rückganges der Bolzen­mutter, weil die viereckige Gestalt der Platte eine maassgebende Drehung derselben nicht zulässt. Ausserdem ist der Schraubenkopf in der anderen Lasche versenkt. Ein Nachziehen der Schraube ist vermöge der Elasticität des aufgebogenen Läppchens völlig zu­lässig. Beim Abnehmen der Lasche wird das vorspringende Läpp­chen zurückgedrückt. Die Plättchen haben ein Gewicht von 120 Zollpfund pro 1000 Stück und wiegen genau 0.1 des Bolzen­gewichtes.

Auf der Ausstellung war die Hohenegger'sche Erfindung auch Seitens der Bergisch- Märkischen Bahn vertreten, welche sie bei dem von ihr ausgestellten Oberbaue anwendet.

9. Oberbau der Bergisch- Märkischen Eisenbahn. han Diese Gesellschaft brachte ein Modell ihrer neueren Verlaschung der schwebenden Stösse; dieselbe ist in Figur 249 näher verdeut­

96mm

59

Fig. 249.

102->>

-60

120

130

lang= 6521

m m

lichet und zeichnet sich gegen die früher angewendeten Con­structionen dadurch aus, dass sie ein ruhigeres Fahren gestat­tet, die Stossdurchbiegungen vermindert und demnach Schie­nen wie Fahrbetriebsmittel mehr schont. Die Construction ist sehr kräftig, dehnt sich auf sechs Laschenbolzen aus und war auch

desshalb für uns Oesterreicher von Interesse, weil sie, wie vorhin bemerkt, den Hohenegger'schen Mutternverschluss acceptirt. Die Gewichte der Construction sind die folgenden:

Eine äussere Lasche.

eine innere Lasche

sechs Laschenbolzen...

vier Hakennägel

14.25 Kilogramm

10.37

4.62

27

1.15

"

30.39 Kilogramm