52
Oberbau.
Schienen aus- und einzusetzen; praktische Erfahrungen mit diesem Oberbaue sind uns nicht bekannt geworden.
Das zweite System, welches die belgischen Ingenieure Cabuy und Hauwaert 1873 zu Wien in der Maschinenhalle durch Modelle zur Ansicht brachten, ist durch Figur 257 näher verdeutlichet.
Fig. 257.
1/10 d.w.G.
cm
70
a
08
m
1/10 d.w.G.
a
m m
250
m m
-55-
1 d
1/10 d.w.G.
1/5 d.w.G.
24
--- 102
52
92
50
->>
25*
Dieses System beruht streng genommen auf der Idee des Querschwellensystemes. Je nach der Art der zu verwendenden Schienen erhalten die 55 Millimeter breiten und 80 Millimeter hohen Holzschwellen eine Armatur, die als Grundform-förmig erscheint und weitere Abänderungen nur je nach der Form der Schienen besitzt. Es werden nämlich die Stuhlschienen in Ständern getragen, die durch einen Bolzen mit der Querschwelle verbunden sind und eine Verkeilung der Schiene zulassen, wie solche aus der Zeichnung genügend ersichtlich ist; zu bemerken ist nur noch, dass einer Verschiebung des Keiles a durch den Einschub des Stiftes d vorgebeugt ist.
Werden Stevens-( fälschlich genannt Vignol-) Schienen angewendet, so gelangen dieselben durch Greifplatten zur Befestigung, welche entweder aus einem oder, wie die Figur 257 zeigt, aus zwei