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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe XVIII, Section 2) : 3 / Bericht von Franz Rziha
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Oberbau.

bei dieser Construction hin und wieder bemerklich, jedoch in gerin­gerem Maasse, als bei den Constructionen I und II.

Das in Rede stehende System des Oberbaues erwies sich insoferne von grösserem Vortheil, als es die Beibehaltung zer­brochener Oberschienen gestattete, gleichwohl erschien es wünschenswerth, dieses Zerbrechen zu verhüten. Da der Neuheit des Bessemerverfahrens einige Rechnung getragen werden musste, so glaubte man seinerzeit auf Vorschlag des Hörder Walzwerkes gut zu thun, ein Querprofil für die stählerne Oberschiene zu wählen, welches eine Befestigung auf den Unterschienen ohne Durch­lochung der Oberschiene gestattete.

Fig. 288 Demzufolge ist auf der Kreiensen­( Construction IV). Holzmindener Linie ein eiserner Ober­bau mit gussstählernen Oberschienen ( zum kleinen Theil auch mit Oberschienen aus Puddelstahl und Feinkorneisen) nach der durch die Figuren 287 und 288 dargestellten Construc­tion IV in einer Länge von 2.57 Meilen= 19.068 Kilometer in Steigungen von 1/80 und 1/90 und vorherrschend in Curven bis zu 365 Meter Radius ausgeführt.

Insbesondere sind die Neigungs- und Krümmungsverhältnisse des nach dieser Con­

struction ausgeführten Oberbaues die folgenden:

Erste Strecke: Kreiensen- Naensen.

0.1375 Kilometer horizontal

in der Steigung

von 1: 300

0.0595

وو

0.1310

وو

دو

0.1390

..

"

2.6290

19

""

0.7300

:

0.3015

0.5160

0.4810

יו

16

3.1985

:

11

1: 200 1: 100 1: 90

1: 89

1: 88

1: 86

1

:

45

1: 81

1: 80