I. Der Geleisebau.
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In der gegenwärtigen Zeit stellen sich jedoch die Kosten bei den sehr herabgeminderten Eisenpreisen wesentlich niedriger, und zwar ist( 1876) annähernd zu rechnen für:
I
12.5 bis 13 Reichsth.
II
10.5, 11
29
III
11
11.5
mit Oberschienen aus Stahl.
"
" 9
IV
10
10.5
"
77
99
99
"
77
resp. 9.8 10.3
"
Feinkorn und
77
"
"
Puddelstahl.
Das Zusammensetzen und Legen des eisernen Oberbaues geht, wenn sich die Arbeiter erst eingearbeitet haben, sehr rasch und leicht von Statten.
Die Kosten für das Legen des eisernen Oberbaues ohne Materialtransporte und ohne Unterstopfung beliefen sich Anfangs auf 1 Reichsthaler pro laufende Ruthe( à 4.5658 Meter) oder auf 0.65 Mark pro Meter, gegenwärtig( 1876) belaufen sich dieselben nur auf 10 Silbergroschen pro Ruthe oder 0.24 Mark pro Meter. Das Legen des eisernen Oberbaues ist jetzt billiger als das des Schwellenoberbaues, welches unter gleichen Umständen 5 Groschen pro braunschweigische Ruthe( à 4.5658 Meter) oder 0.12 Mark pro Meter mehr kostet.
Das Legen des eisernen Oberbaues geschieht durch gewöhnliche Bahnarbeiter. Es finden während dieses Legens an der Bahn keine Nacharbeiten statt. Das Lochen und das Biegen der Schienen für die Curven geschieht auf dem Walzwerke, ebenso werden die Schienen für den inneren Curvenstrang auf dem Walzwerke angemessen kürzer abgelängt. Die Entfernung der Löcher wird für den äusseren und inneren Strang gleich gross genommen. Wenn die einzelnen Oberbautheile genau nach Vorschrift auf dem Werke ausgeführt sind, was für die gute Geleiselage von ganz besonderer Wichtigkeit ist, so hat die Zusammensetzung weder in der geraden Linie, noch in den Curven irgend welche Schwierigkeit. Bei Curven von Radien unter 1000 Meter ist es für die gute Erhaltung der Geleiserichtung zweckmässig, die Unterschienen unter sich in Verband zu legen.