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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe XVIII, Section 2) : 3 / Bericht von Franz Rziha
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Oberbau.

geringen Gewichtes der einzelnen Bestandtheile und weil die einzelnen Rahmen bereits fertig montirt auf die Strecke gelangen.

Dieselben Rahmen können sowohl in der Geraden als in der Curve verwendet werden, weil die Oberschienen nur auf der inneren Seite des Geleises verschraubt zu werden brauchen und die äusseren Schienenhalter schon auf dem Werke mit den Rahmen vernietet werden. Dieser Vortheil des beschriebenen Systemes scheint dessen Ver­wendung für Kriegszwecke besonders empfehlenswerth zu machen.

2. Leichtes Auswechseln der Oberschiene, ohne die Rahmen selbst zu derangiren; indem die Schienenhalterschrauben von oben eingebracht werden können.

3. Temperaturveränderungen bringen bei diesem Oberbaue wegen seiner Theilbarkeit keine schädlichen Formveränderungen hervor.

4. Die Herstellung von Uebergangscurven im horizontalen sowohl, wie im verticalen Sinne ist ebenso leicht wie beim Quer­schwellen- Oberbaue möglich, was bei keinem anderen Lang­schwellensysteme( besonders im verticalen Sinne) ohne grössere Schwierigkeiten thunlich ist.

Bezüglich der Gewichte und einer vergleichenden Berechnung der Widerstandsfähigkeit und der Kosten des eisernen Rahmen­systemes und des Holzschwellen- Oberbaues machen die Herren v. Hagemeister und Wagner die folgenden Angaben:

I. Gewichte des Oberbaues nach der Rahmen construction.

Pro laufenden Meter

Rahmen

Laschen und Kleinmaterial

Fahrschienen

Kilogramm

60.90

4.66

55.33

Summe.

120.89