Dokument 
Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe XVIII, Section 2) : 3 / Bericht von Franz Rziha
Entstehung
Seite
119
Einzelbild herunterladen

I. Der Geleisebau.

119

II. Vergleichende Berechnung der Widerstandsfähigkeit des eisernen Oberbaues und jener des Holzschwellen- Oberbaues.

1. Verschiebung in der Längsrichtung.

Gegen die Verschiebung des Oberbaues in der Längsrichtung beträgt die Widerstandsfläche bei Verwendung von:

Holzquerschwellen

beim gegenwärtigen eisernen

Oberbaue

0.375 Quadratmeter

.. 0.374

2. Verschiebung in seitlicher Richtung.

Gegen die Verschiebung in seitlicher Richtung des Geleises hat man für die in Betracht gezogenen Systeme die folgenden directen Widerstandsflächen, nämlich bei Verwendung von:

Holzquerschwellen eine Fläche

von.

beim eisernen Oberbaue

pro laufenden Meter.

0.048 Quadrat- Meter

::

0.250

99

Nimmt man nun beim Holzquerschwellen- Oberbaue eine Schwellenlänge von 1.8 Meter als wirklich tragend, d. h. so unter­krampt an, dass die daraus resultirende Fläche als direct belastet angesehen werden kann, so resultirt pro Schwelle eine wirkliche Auflagerfläche von O 450 Quadratmeter, woraus sich bei dem Drucke einer Locomotivachse mit 13.000 Kilogramm auf die Bettung pro Quadratcentimeter 2.888 Kilogramm ergibt.

Bei dem in Rede stehenden eisernen Oberbaue mit Verwendung von breitbasigen Schienen und Langschwellen mit Querverbindungs­winkeln findet man unter den folgenden Annahmen nach Winkler's Theorie für die Beanspruchung des Materials und den Druck auf die Bettung das Nachstehende:

Querschnittfläche der Fahrschiene

Langschwelle

35.36 Quadratcentimeter

وو

29.60

F= 64.96 Quadratcentimeter

Trägheitsmoment der Fahrschiene. W₁= 617.03

"

99

-

Langschwelle W₂= 94.72 folglich W= W₁+ W2= 711.75 pro Quadratcentimeter.

وو

99