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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe XVIII, Section 2) : 3 / Bericht von Franz Rziha
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11. Die Fahrrichtungsanlagen.

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4) dass die Signalscheibe bei einmaligem Aufziehen des nur innerhalb der Pyramide laufenden Gewichtes 90 Mal gestellt und rückgestellt werden kann;

5) dass bei dem Umstande, als keine Gewichtsgrube nöthig ist, die Fundirung für das Signal sehr einfach und billig ist, ausser­dem den bedeutenden Vortheil bietet, dass eine Ansammlung der Dünste, daher auch Oxydirung der Metalle und Eisbildung nahezu unmöglich gemacht wird;

6) dass die auf, Halt" gestellte Scheibe ihre Stellung weder in Folge atmosphärischer Einflüsse, noch in Folge einer Unter­brechung der Leitung ändert; und endlich

) dass kein Bestandtheil des Apparates durch starken Schlag, Druck oder Reibung einer Abnützung ausgesetzt ist.

Zum Punkte 3) ist zu bemerken, dass neuestens auf der Rakonic- Protiviner Staatsbahn die Scheibe mit Löchern versehen wurde, um Windstössen thunlichst zu begegnen.

a) Beschreibung des Apparates.

Der zur Stellung der Signalscheibe gestellte Apparat befindet sich in einem pyramidenförmigen Kasten welcher aus starkem Winkel­eisen und abnehmbaren Holzfüllungen besteht. Dieser Kasten wird auf ein Ziegel- oder Steinpostament von angemessener Höhe aufgesetzt; die Figur 316 veranschaulicht die äussere Gestalt des Signals.

Die Apparatbestandtheile befinden sich zwischen zwei guss­eisernen Ständern, die auf einer Holzplatte aufgestellt und sammt dieser an den gusseisernen Rahmen der Pyramidengrundfläche angeschraubt sind.

Die einzelnen Bestandtheile des Apparates sind die folgenden: 1. der Elektromagnet,

2. die Auslösungsvorrichtung,

3. das Stellrad,

4. die Signalscheibe.

1. Der Elektromagnet.

Mit Hilfe des Elektromagnetes e( vergleiche Figuren 317 und 318) wird die Auslösung bewerkstelliget; er ist auf einer eisernen Platte befestigt. Der dazu gehörige Anker a ist durch einen messingenen