Landwirthfchaftliche Lehre und Forschung.
c) Buchweizen.
25
Die Nummern 9 bis 12 erhielten diefelben Nährstoffzufätze wie die Nummern 3 bis 8 und aufserdem als Stickftoffnahrung noch:
pro 1000 Theile Sand falpeterfauren Kalk
Nr. 9
Theile
Nr. 10 0 082
Nr. 11 0 246
Nr. 12 0 410
Stickstoff
Die producirte Erntemaffe wog trocken:
Theile
191 Milligramme
0.014
2800
0.042
10300
0.070
15700
d) Erbfen:
Die Nummern 13 bis 16 erhielten zunächft ebenfalls diefelben Nährstoffzufätze wie die Nummern 3 bis 8 und fodann als Stickftoffnahrung noch:
pro 1000 Theile Sand
falpeterfauren Kalk
Stickftoff
Nr. 13
Theile
Theile
Die producirte Erntemaffe wog trocken: 11200 Milligramme
Nr. 14 0 082
Nr. 15
0.164
Ο ΟΙ4 0.028
14500
19700
Nr. 16
0.328
27
0.056
27500
Nr. 17 erhielt ganz diefelben Nährftoffzufätze
wie Nr. 16, mit alleiniger Ausnahme der Phosphorfäure, und brachte Ertrag
an trockener Pflanzenmaffe
1580
Tabellen II, III und IV zeigen Pflanzen, in befchränktem Bodenraume erzogen, und zwar betrug der zur Verfügung geftellte Bodenraum immer:
Durchmeffer des
Höhe des
Bodencylinders
bei Pflanze Nr. I 14 Centimeter 15 Centimeter
Nr. 2 14
30
29
29
Nr. 3 14
60
"
99
29
"
Nr. 4 14
90
29
"
Bei der Verfuchsftation Dahme fei auch der Ausftellung des an genanntem Inftitute als Pflanzenphyfiolog wirkenden Dr. Grönland gedacht; es iſt das eine Collection von 200 pflanzenanatomifchen Präparaten, welche den Zweck haben, den Unterricht in Pflanzen- Anatomie und Morphologie anfchaulich zu machen. Die von Grönland verwendeten Schneide- Inftrumente geftatten bis zu 20 Quadrat- Millimeter Durchmeffer dünne Scheibchen von 1/20 bis 40 Millimeter Dicke, die durch die ganze Fläche gleichmässig ift, herzuftellen; auch verfchmäht Grönland alle Aufbewahrungs- Media, die dem Gegenftand eine grössere Durchfichtigkeit geben, als er von Natur hat, befonders den Canada Balfam; er verwendet gewäffertes Glycerin oder mit Chloroform gefättigtes Waffer. Grönland hat feine Collection folgendermafsen fyftematiſch geordnet: 1. Die verfchiedenen Zellenarten; 2. Blattgewebe, Oberhaut und Haargebilde; 3. dikotyle Gefäfsbündel; 4. Gefäfsbündel von Coniferen, Cafuarineen und Cykadeen; 5. Monokotyle Gefäfsbündel; 6. Kryptogamifche Gefäfsbündel; 7. Morphologie der Phanerogamen; 8. Morphologie der Kryptogamen.
Etwas verfteckt war die Ausftellung der Verfuchsftation Kufchen, ( Provinz Pofen); leider befand fich aufserdem auch keine Nummer und keine Auffchrift an den Ausstellungsobjecten, einigen Tableaux von Gerften-, Hafer- und Erbfenpflanzen, welche mit Zufätzen von Harnftoff, Harnfäure, Hippurfäure, phosphorfaurem Ammoniak, Kreatin und falpeterfaurem Ammoniak erzogen worden
waren.