Die focial- ökonomifchen Bildungsmittel.
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der Hang zu einer gemüthlichen Häuslichkeit immer mehr entfalten, der Sparfamkeitsfinn geweckt werden, und aus den meift dermalen in derangirten Verhälniffen lebenden Familien ein folider Arbeiterftand fich entwickeln, deffen Kinder, in gut geleiteten Schulen erzogen, den Grundftock einer anhänglichen, fleifsigen und brauchbaren Arbeitercolonie abgeben werden."
Die Baukoften und Mietherträgniffe werden fich in folgender Weife geftalten:
In Jedlerfee:
Beamten Wohngebäude
Baukoften 100.000 fl. 80.000 168.270"
وو
Miethertrag 7888 fl. 5840 12.696
Verzinfung 7.68 Percent
99
7
وو
7.5
20.000
"
1400"
7
وو
ور
وو
40.000"
ܟ 2570
"
6.42
99
42.000
2780
6.62
99
وو
وو
•
148.000
II. 280
参考
19
7.65
27
70.000"
4288
6.12
وو
" 7
105.000"
5720
"
5.5
99
63.000"
5616
99
8.9
99
60.500"
4400
27
7: 3
27
Gebäude für Zugbegleitungs- Perfonal
Arbeiterhäufer
Reftauration
In Nimburg:
Gebäude für höhere Beamte
99
niedere
"
4 Wohngebäude für Zugsperfonal
4 Arbeiterhäufer, einftöckig
4
9
99
" 9
ebenerdig, grofs
IO
"
ebenerdig, klein
Durch ähnliche Verhältniffe, wie die oben erwähnten, ift die DonauDampffchifffahrts- Gefellfchaft veranlafst worden, bei ihren KohlenBergwerken in Fünfkirchen die Frage der Arbeiterhäufer in Angriff zu nehmen. Der dauernde Wechfel der Arbeiter machte die ganze Unternehmung unficher und um die Arbeiter mit der fteigenden Entwicklung der Aufgabe der Kohlengewerke in Fünfkirchen an dem Unternehmen feftzuhalten, legte die Direction Grundfteine zu Arbeiterwohnungen, welche als die erften und muftergiltigften in Oefterreich und mit der gefammten Ausbildung der Colonie alles Aehnliche überragen. Hoch über den Schornfteinen, dem Rufs, Staub und Rauch, auf dem Bergrücken, der das Kleinbabas- und Kapofstasthal trennt, dann auf dem füdlichen Bergrücken, der die Kohlen- Bergwerke gegen das Land hinein abfchliefst, umgeben von einer weiten, herrlichen Hügellandfchaft, da liegt eine Stadt von 226 fauberen Häufern und einer Bevölkerung von 2772 Seelen, in Mitten eine Kirche, eine grofse Schule und Bibliothek, mit einem Krankenhaufe, einer Kleinkinderbewahr- Anftalt, einem Turnplatze und in einer fchattigen Promenade mit einem Vergnügungslocale für Tanz und Gefang. Wir haben einige diefer Anftalten früher fchon befchrieben und erwähnen hier nur noch, dafs die Anfänge diefer Colonie in das Jahr 1848 zurückreichen und feit den letzten zehn Jahren unter der verdienftvollen Leitung des gegenwärtigen Directors der Gefellſchaft, Ritter v. Caffian, ihre hohe Entwicklung erhalten hat.
Nach drei verfchiedenen Arten ift hier im Laufe der Jahre die Wohnungsfrage gelöft worden. Man verfuchte zuerft den Bau von Doppelwohnungen mit gemeinfchaftlicher Küche und gemeinfchaftlichem Eingange. Jede Wohnung beftand aus einem grofsen Zimmer und einer Speifekammer. Diefe Bauart und Eintheilung des Baues empfahl fich für die erfte Zeit als billig und fchnell beftellbar. Sie iſt auch ganz paffend für Unverheiratete oder Verheiratete ohne Kinder. Haben aber die Verheirateten Kinder, fo führt der gemeinfchaftliche Eingang und die gemeinfame Küche leicht zu Zänkerei und Unzufriedenheit. Diefer Beforgnifs für die weitere Entwicklung auszuweichen, verfuchte man bald die Anlage von Coloniehäufern mit je einer Wohnung für eine Familie. Der erfte Bau fetzte die Küche in die Mitte des Haufes fo grofs, dafs fie nun die ganze Tiefe des Haufes einnimmt und neben der Eingangsthür zur Wohnung auch noch durch ein diefer gegenüberliegendes Fenfter Licht und Luftzug gewinnt. Rechts und links von ihr liegen Zimmer, grofs und geräumig, mit reichem Licht und gefundem Zug. Bei