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Die Durchfluthung des Isthmus von Suez in chronologischer, hydrographischer und historischer Beziehung / von C. Fr. W. Krukenberg
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Literarische Quellen etc.

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Heroopolis = Suez, dann liegen, genau entsprechend dem Itinerar, zwischen Heroopolis und dem Serapeum 6 Meilen; hiernach kommt letzteres an den Eingang des Vallée de lÉgarement zu liegen, und von da sind es 16 2 /3 Meilen bis an den Fuß des Berges Kolzum, wo Clysma lag.

Quatremêre. Von der Fülle literarischer Nachrichten, welche Q. zur Stütze seiner Ansicht vorführt, scheint mir die wichtigste immer noch folgende zu sein:Wir lesen in der Lebensbeschreibung des heiligen Johann des Zwergen, daß dieser sich entschloß, nach der Burg von Clysma zu gehen, wo eine große Anzahl von Ein­siedlern lebte. Er zog sich auf das Gebirge von St. Antonius zurück, einen Tagesmarsch von Clysma entfernt. Von Zeit zu Zeit begab er sich zur Burg, wo er fast alle Ansässigen zum Christenthum bekehrte. Nach seinem Tode wurde er an diesem Orte (Clysma) einbalsamirt und in der Kirche neben drei anderen Heiligen bei­gesetzt. Das Monosterium lag nach dem h. Hieronymus , nach Abu Selah wie Makrizi östlich von Atfih, südlich von Fostät, eine gute Tagesreise vom Rothen Meere entfernt: vom Ufer des Nil drei Tage­reisen mit dem Kamele. Kosma, gesandt von Johann, dem 42. Patriarchen Alexandriens, gelangte in Kolzum an die Stelle, wo sich der Leichnam des b. Johann des Zwergen befand. Q. wendet sich hauptsächlich gegen die Ansicht Gosselin' s, es hätten zwei Clysma wie zwei Kolzum existirt; er macht geltend, daß sämmtliche Angaben über Clysma ( Vitae patrum , Monumenta ecclesiae graecae , St. Antonius, Makrizi, Moschus , Lucian, St. Epiphanias , Fhilo- storgos, Carta Peutingeriana) nur auf Eines lauten, der Lage nach den von Hiebuhr entdeckten Ruinen Kolzums entsprechend;auch bezüglich Kolzums erwähnen die beiden ältesten arabischen Geo­graphen, von denen wir Schriften besitzen: Ilm Haukal und Massudi (ebenso Makrizi, Ibn al WardyJ nur eins, und die Lagedifferenzen (in der Breite) von Kolzum, welche sich bei Nasir-Eddm, Ulug-beig und dem Verfasser des Canon finden, beruhen nach Q. auf incor- recten Wiedergaben.Ebenso wird überall nur Ein Arsinoë und nicht deren zwei erwähnt. Wie schon Schleiden bemerkte, geht die von Q. citirte reiche arabische Literatur nicht über die Mitte des 10. Jahrhunderts (Ebn Haukal) zurück, und kann deshalb auch nur die jetzt ziemlich allgemein verbreitete Meinung befestigen, daß Kolzum früher Clysma genannt wurde, nicht aber darthun, daß dieses das Clysma der ersten Jahrhunderte unserer Zeitrechnung ist.

Nach der Erzählung des h. Hieronymus berührt der h. Hilarius auf seinem Wege von Pelusium nach Babylon Thebatum (Taubastum),