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Hoffentlich hat Ihnen Enfantin Ihre Auslage von fr. 1265.18 cts. schon ersetzt, wenn es nicht der Fall sein sollte, so bitte ich mir es zu sagen und dann kann ich Ihnen diese Summe bezahlen und an der nächsten Einzahlung fürzen. Enfantin hat auch den Kopf mit der Paris- Lyoner Eisenb., wo die Leute nicht einzahlen wollten, mit der Lyon- Avignon, welche sie auflösen wollen und der Avignon- Marseille, wo mehr Geld, ich glaube 20 millionen, nachträglich gebraucht wird, sehr voll, deshalb sehe ich voraus, daß es nicht unmöglich ist, daß er Ihre Auslagen zu berichtigen vergessen haben könnte.
Die Schweizer sind schlimm daran
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unter diesen Verhältnissen
wird es mit unserer Zürich- Badener Bahn matt gehen? an den Weiterbau bis Basel ist wol jetzt gar nicht zu denken.
Aufrichtig ergeben
A. Dufour- Feronce.
Ich hoffe, Sie vielleicht im Monat December in Wien zu sehen. Wenn Sie meine liebe Cousine Frau von Effinger sehen, bitte ich, mich angelegentlich zu empfehlen.
An Negrelli.
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Leipzig, 1. Dezember 1847.
Werter Herr und Freund!
Eben erhalte ich den einliegend in Abschrift erfolgenden Brief von Enfantin, enthaltend Abschrift von Talabot's und Stephenson's Briefen an Sie. Talabot schreibt wie ein Ehrenmann, aber man kann nicht verlangen, daß er die Reise jetzt unternehme, denn nach dem, was mir auch Arlès schreibt, würde er sich mit allen seinen EisenbahnDirectorien überwerfen, wenn er eben jetzt nach Egypten reisen wollte und würde seine ganze Zukunft ruinieren, und es fragt sich noch, ob es nötig ist, ihm ein solches Opfer anzusinnen: ich glaube Nein!
Man bittet Sie vorläufig, zu der Ihnen passenden Zeit allein nach Egypten zu reisen, um das Avant projet zu entwerfen. T. und St. wollen dann später ebenfalls nach Suez reisen und sich dann mit Ihnen in Wien über die Pläne verständigen. Diese Herren werden aber im März, wo die Witterung ungüstig und sogar zuweilen ge= fährlich ist, wo sich deren Arbeiten zu Hause sehr häufen werden,