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der beklagenswerten 3eiten von 1848/49, aus welchen in jeder andern Hinsicht für diesen Staat so unerwartet große und günstige Ergebnisse hervorgegangen sind.
Leipzig,
am 27. Januar 1855.
An Negrelli.
Mit der bekannten aufrichtigsten Hochachtung und Ergebenheit
Wertester Freund!
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Albert Dufour- Feronce.
Beiliegend erhalten Sie den deutlich geschriebenen Suez be= treffenden Brief, von welchem Sie beliebigen Gebrauch machen wollen.
Ich lege Ihnen außerdem Abschrift des Circulairs bei, welches ich an die s. 3t. durch Ihre freundlichen Bemühungen angeworbenen Mitglieder unseres Comité sendete, um sie zur Leistung eines von Paris aus zur Deckung der Reisespesen ausgeschriebenen Beitrags von Fr. 1000 per Mitglied einzuladen. Da ich mehreren dieser Körperschaften nicht bekannt bin, erlaube ich mir von Ihrem Namen Gebrauch zu machen und bitte ergebenst die Güte zu haben, darauf hinzuwirken, daß die Einzahlungen prompt entrichtet werden damit unser Groupe Allemand in gutem Ansehen bleibe.
Hier sind die Einzahlungen unserer Mitglieder auch gesichert. Mit bekannter Hochachtung und Ergebenheit der Thrige
27/ 1.55.
An das
A. Dufour- Feronce.
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prs. d. 8. Januar 1855.
Hohe Königliche Ministerium des Innern
zu Dresden.
Seit dem Jahre 1851, in welchem ich zuletzt unter dem 14. August die Ehre hatte über den Stand der Suez- Canal- Angelegenheit zu be= richten, sind in aller Stille die Schritte fortgesetzt worden, um diese große Sache ihrer endlichen Reife entgegen zu führen.
Allerdings waren aber die Verhältnisse in Aegypten eben so ungünstig als zum Teil der Stand der Geld- Märkte in Europa, bis endlich das Staatsruder den Händen des jezigen Paschas zufiel. Da nun Herr de Lesseps ein Freund mehrerer Mitglieder des„ Comité d'études du Canal de Suez" zufällig mit Said Pascha während dessen