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Unterbrechungen beide Teile in Atem hielt. Die Gefechte südlich Ukamas, an der Fettkluft, bei Oas und bei Wittmund bezeichnen den Weg, den die Bändels in die Kleinen Karrasberge nahmen, während Morenga, der sich ostwärts zur Grenze wendete, von der Abteilung Bech bei Van Rooisvley erreicht und so wirksam geschlagen wurde, daß er sich mit wenigen Begleitern der Kappolizei stellte. Aus den Kleinen Karrasbergen ging die Jagd weiter: Gawachab bis Rosinbusch — Geis — Dakaib — Tsamab — Nukais — immer von neuem spürte die Truppe auf, packte sie an, und immer wieder ward das Wild flüchtig. Auch der bei Sperlingspütz angreifenden Abteilung Freyhold entzog sich der Gegner südwestwärts in die Oranjeberge, um schon am 18. Juni wieder bei Gabis zu erscheinen und mit den dort geraubten Tieren in Richtung Goabdrift zu entkommen.
Von dem Oberst Dame, der in schwieriger Zeit das Kommando fortgeführt hatte,
ging die Leitung der Operationen auf den truppe, Oberst von Deimling, über. Er veranlaßte den Abtransport alles irgend entbehrlichen Viehes vom Kriegsschauplatz nach dem Norden und stellte eine Anzahl Verfolgungskolonnen bereit, kleine Kerutruppen, die, sobald der Gegner in erreichbarer Nähe erschien, ihm nachsetzen sollten, bis er erreicht war, oder eine andere Kolonne ablösend eingriff. Und mit erneuter Tatkraft ging es an die Hetze, als der Pferderaub bei Alurisfontein dem Feinde wieder auf die Spur führte. Aus ihrem Zuge über Noibis und Nos im Back- rivier zeigtedieAbteilungBech, indenKleinen Karrasbergen die Abteilung Wobring, daß die Truppe zu leisten vermag, was rücksichtslose Energie von ihr fordert, und die Streifen der Abteilungen Freyhold, Anders und Bentivegni durch die unteren Oranje- und die Karrasberge reihen sich würdig diesen Leistungen an.
Die Oktobergefechte des Detachements Müller von Berneck bei Holpan, Sandpütz und bei Narus und die Tätigkeit der Abteilungen Möllere, Rausch in den Huib- bergen bilden den Abschluß. —
Am 24. Oktober wurden die von dem Bondelskapitän angebahnten Verhandlungen begonnen. Aber eine Summe von Geduld und klugem Geschick war noch erforderlich, bis es am 23. Dezember in Ukamas zum endlichen Abschluß kam. —
Drei Jahre erbitterten Ringens lagen zurück; aus dem Schutzgebiet war deutsches, mit den: Blute vieler Söhne erkauftes Land geworden. Es war ein unvermeidlicher Kampf, der beendet war; denn die Hereros sowenig
Deutsche Reiter i» Südwest.
neu ernannten Kommandeur der Schutz-
Morenga,
der bedeutendste und erfolgreichste Führer der Hottentotten — selbst Hererobastard — entwich über die englische Grenze, wurde aber vom britischen Major Elliot im wasserlosen Landstrich verfolgt. Nach tapferer Gegenwehr unterlag er an der Spitze seiner 60 Getreuen dem Anstürme des Inspektor Manders. Korporal Henwood büßte seinen Mut mit dein Leben, aber — unter den Gefallenen des Feindes fand man Morenga — von Schüssen durchbohrt.
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S./4.
8./4.
11./4.
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4./Ü.
23./S.
25./6.
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Kommandoübernahme durch Oberst v. Deimling 6./7.
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Unter-
Bondel-
zwarts
24./10.
23./12.