Durch von Fischflutz.
.kein Tag verging, wo wir nicht im Wasser stecken blieben. Unsere Esel hatten schweren Stand. Ost mußten sie schwimmen. Das Master ging oft über das Geschützrohr. Da hieß es, alle Kräfte einsetzen!"
Bedenkliche Tage für die Artillerie am Auob
in den letzten Juni- und ersten Julitagen 1905.
Aufzeichnungen des Gefreiten der Artillerie Moßuer geben ein Bild der ungeheuren ^ Beschwerden, mit denen die Niederwerfung der Bande des Cornelius am unteren Fischflusse verknüpft war. Die nachfolgenden Episoden in der einfachen Natürlichkeit des bayrischen Reiters vorgetragen, wirken überzeugend.
I.
Im Fischfluß.
Es war am 19. Juni im Jahre 1905, wo sich die Abteilung unter der Führung des Herrn Majors Graeser in Kanibes gesammelt hatte. Es galt, eine Hottentottenbande unter der Führung des Unterkapitäns Cornelius anzugreifen und aus dem unteren Fischfluß, aus den Oranjebergen, herauszutreiben. Der Fischfluß, welcher in den Oraujefluß mündet, schlängelt sich durch sehr hohe, zum Teil sehr steile Felswände bildende Berge. Das Flußtal ist reich mit großen und kleinen, meist runden, glatten Steinen überschüttet, stellenweise mit dichtem, dornigem Buschwerk, darunter auch Bäume, bewachsen und teilweise auch mit hohem Schilf bedeckt. Außerdem ist der Fischfluß im südlichen Teil des Landes sehr wasserreich und erreicht stellenweise eine Tiefe von 3 bis 4 Meter. Der Tag, für welchen der Angriff bestimmt war, kam heran. Meine Abteilung, 10. Kompagnie, drei Gebirgsgeschütze, ein Maschinengewehr und nur eine Batterie,
Teutsche Reiter in Südwcst. 6