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Deutsche Reiter in Südwest : Selbsterlebnisse aus den Kämpfen in Deutsch-Südwestafrika ; nach persönlichen Berichten / bearbeitet von Friedrich Freiherr von Dincklage-Campe
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Leider gelang es beim Überwinden der ungeheuren Schwierigkeiten nicht, die vier Ab­teilungen, welche Morengas Kriegsleute einschließen sollten, an der Wasserstelle Narudas, wie geplant war, am 11. März zu vereinigen, weil das zerklüftete Gebirge dem Anmarsch unserer Truppen zuviel Schwierigkeiten in den Weg stellte. Andererseits vereitelte unsere Absichten die gewitzte Taktik und Gewandtheit, mit der Morenga gegen unsere Abteilungen getrennt zu operieren wußte, indem er sich die schwächste Abteilung, Kirchner, aussuchte und derselben vom 10. auf 11. März schwere Verluste beibrachte. Die Kompagnie, an Munition vollständig erschöpft und gebrochen, war am 11. nicht mehr imstande, mit den anderen drei Abteilungen in den Kampf eingreifen zu können.

Die Hottentotten hatten am 10. fast Unglaubliches geleistet, und Morenga operierte mit seinem Kriegsvolk gegen unsere vier anrückende Abteilungen mit einer Sicherheit, die jedem deutschen Führer Ehre gemacht haben würde.

Durch seine Gewandtheit und Ausdauer gelang es ihm, nachdem er der Abteilung Kirchner schwere Verluste beigebracht hatte ( die schwächste Abteilung verlor 14Tote, darunter

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