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Deutsche Reiter in Südwest : Selbsterlebnisse aus den Kämpfen in Deutsch-Südwestafrika ; nach persönlichen Berichten / bearbeitet von Friedrich Freiherr von Dincklage-Campe
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Aus dem Kampfe bei Gubuoms.

-^ Der Führer (Oberleutnant von Madai) gewann den Eindruck, daß die Hottentotte» alles daran setzte», das Entweichen von zwei Reitern, ihren Großleute», zu ermögliche». Es ent­

spann sich ein verzweifelter Kampf. Ganz vorn die beiden Reiter, im Halbkreis dahinter etwa 25 Hottentotten, immer feuernd, um die Deutschen znni Absitzen zu zwingen und Zeit für die Großleute zu gewinnen. Unsere Reiter feuerten im Vorreiten aus dem Sattel oft auf 15 Schritt. Es wurde sogar mit aufgepflanztem Bajonett, Mann gegen Man», zu Pferde gekcimpft. Nach einstündigcm Kampfe fast alle Hottentotten waren abgeschossen oder niedergestochen gelang es, mit den beiden Großleute» in eine Höhe zu kommen. Reiter Weisner traf den Großmann Manasse

Noroseb von Hoachanas mit dem Bajonett, und auch der andere, Hendrik Hektor, ein gut gekleideter Witbooi mit schwarzem Schuurrbart, fiel im Handgemenge."-Außer den Führern wurden

bei den Hottentotten 23 Gefallene gezählt. Diese rücksichtslose Verfolgung war einzigartig. Oberstleutnant von Miihlenfels, der Truppenkommandenr im Norden, bezeichnete das Gefecht von Gubuoms als dieschönste Waffentat" und zollte dem energischen Führer der Teutschen, Oberleutnant von Madai, seineuneingeschränkte Anerkennung"."

Beilage zu:Dincklage, Deutsche Reiter in Südwest/

Deutsches VerlagshauS Bong L Co., Berlin l-V. 57.